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Polizeiticker Polizei sucht mit neuem Fahndungsplakat nach Schwerverbrecher Feldhofer
Region Polizeiticker Polizei sucht mit neuem Fahndungsplakat nach Schwerverbrecher Feldhofer
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14:50 04.01.2012
Der gesuchte Schwerverbrecher Thomas Feldhofer auf einem Fahndungsfoto der Polizei Quelle: dpa
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Düsseldorf/Arendsee

Die Behörde koordiniert die bundesweite Fahndung. Eine heiße Spur haben die Ermittler bislang nicht. Der 46-Jährige ist seit seinem bisher letzten Banküberfall am 20. Dezember in Arendsee im Norden Sachsen-Anhalts untergetaucht.

„Das Bild zeigt ihn bewaffnet und entschlossen, so wie er auch bislang bei seinen Taten auftrat“, beschrieben die Ermittler das Aussehen Feldhofers auf dem neuen Plakat. Feldhofer gelte nach wie vor als gefährlich. Auf seine Ergreifung ist eine Belohnung von 5000 Euro ausgesetzt.

Inzwischen ist die Polizei sicher, dass Feldhofer auch für einen Überfall auf ein Elektrofachgeschäft in Gardelegen in Sachsen-Anhalt Mitte Dezember verantwortlich ist. Ein Zeuge habe ihn auf einem Bild als Täter identifiziert, hieß es. Feldhofer habe die Angestellte des Ladens mit einer Waffe bedroht, sie gefesselt und mehrere hundert Euro aus der Kasse mitgenommen. Damit werden dem 46-Jährigen nun drei Straftaten in Sachsen-Anhalt zugerechnet.

Mit diesem neuen Fahndungsplakat sucht die Polizei nach Thomas Feldhofer. Quelle: Polizei

„Die bundesweite Öffentlichkeitsfahndung führte zu zahlreichen Hinweisen auf Thomas Feldhofer, ohne jedoch den konkreten Aufenthaltsort des Gesuchten eingrenzen zu können“, erläuterten die Ermittler. Auch von dem Peugeot 3008 mit dem Kennzeichen MTK-F 540, der bei dem Bankraub in Arendsee gesichtet worden war, fehle weiter jede Spur.

Feldhofer werden auch Taten in Nordrhein-Westfalen zur Last gelegt. Vor knapp einem Monat war er in seinem Heimatort Krefeld mit Vollgas auf einen Beamten zugerast; der Mann konnte gerade noch zur Seite springen. Fünf Autos demolierte er bei seiner spektakulären Flucht, nachdem eine Zivilstreife ihn festnehmen wollte. Die Ermittler betrachten diese Tat vom 9. Dezember inzwischen nicht mehr als versuchten Mord, sondern als gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, wie es in der Mitteilung vom Dienstag hieß.

dpa

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