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Polizeiticker Polizistin aus Sachsen in den Kopf geschossen – Prozess in München
Region Polizeiticker Polizistin aus Sachsen in den Kopf geschossen – Prozess in München
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13:17 10.04.2018
Polizisten sichern den Bahnhof in Unterföhring ab. Quelle: dpa
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München

Nach Schüssen auf eine junge Polizistin aus Sachsen am S-Bahnhof Unterföhring bei München im vergangenen Juni beginnt an diesem Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 38-Jährige schuldunfähig ist. Deshalb hat sie keine Anklage verfasst, sondern einen Antrag auf Durchführung eines Sicherungsverfahrens gestellt. Dabei geht es etwa um die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus.

Beamtin stammt aus Brand-Erbisdorf

Der offensichtlich geistig verwirrte Mann hatte am 13. Juni 2017 einem Polizisten am Unterföhringer Bahnhof bei einer Rangelei die Pistole entrissen und seiner Kollegin in den Kopf geschossen. Die damals 26 Jahre alte Frau aus Brand-Erbisdorf (Landkreis Mittelsachsen) wurde schwer verletzt, liegt seither im Wachkoma und wird inzwischen in Sachsen behandelt. Sie hatte in Bayern ihre Ausbildung absolviert und arbeitete dort im Polizeidienst. Zwei Passanten erlitten Schussverletzungen an Arm und Bein. Der mutmaßliche Täter wurde ebenfalls durch einen Schuss leicht verletzt.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gefährliche und schwere Körperverletzung und versuchten Mord vor. Für den Prozess sind zunächst acht Verhandlungstage angesetzt; er beginnt im Gerichtssaal in der Justizvollzuganstalt Stadelheim.

Von LVZ

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