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Rauschgift in Eilenburger Bananenkiste war Kokain – Polizei: „logistische Fehlleistung“

Rauschgift in Eilenburger Bananenkiste war Kokain – Polizei: „logistische Fehlleistung“

Das in einer Eilenburger Supermarktkiste gefundene weiße Pulver ist mit großer Wahrscheinlichkeit Kokain im Wert von 1,4 Millionen Euro.

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Anfang des Jahres war in Berliner Aldi-Märkten insgesamt 130 Kilogramm Kokain gefunden worden. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Wie Polizeisprecher Uwe Voigt am Montag gegenüber LVZ-Online sagte, konnte die Art des Rauschmittels bereits unter Vorbehalt identifiziert werden. Die Ergebnisse genauerer Untersuchungen stehen allerdings noch aus. Das 20 Kilogramm schwere Päckchen war am Donnerstag in einer Bananenkiste in der Muldestadt entdeckt worden.  

Für wen das Päckchen bestimmt war, ist derzeit noch unklar. Zumindest der Fundort deutet wohl nicht auf ein konkretes Ziel in der Region hin: „Das war wohl eher eine logistische Fehlleistung“, so der Polizeisprecher weiter. Nachdem das Kokain am Donnerstag in der Eilenburger Südfruchtkiste entdeckt worden war, ließ die Polizei alle anderen Filialen des Supermarktes nach weiteren Drogen durchsuchen. Fündig wurden die Beamten allerdings nicht.  

Auch mit Blick auf einen ähnlichen Fall liegt der Verdacht nahe, dass das Kokain gar nicht nach Mitteldeutschland geliefert werden sollte. Anfang Januar wurden in mehreren Berliner Discounter-Filialen insgesamt 130 Kilo Kokain gefunden, die ursprünglich allerdings für Großbritannien bestimmt waren. Aufgrund von Wetterproblemen über dem Atlantik landeten die Bananenkisten via Rotterdam letztlich in einem Fruchthof in Berlin-Moabit und später in diversen Filialen des Discounters.  

Wie Uwe Voigt weiter berichtet, haben die Leipziger Ermittler inzwischen Kontakt zu den Kollegen in der Hauptstadt aufgenommen. Mit ersten Erkenntnissen aus dem Erfahrungsaustausch wird im Laufe der Woche gerechnet.

mpu

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