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Schüsse auf Wehrlosen im Bett - Sieben Jahre Haft für Jäger aus dem Bördekreis

Schüsse auf Wehrlosen im Bett - Sieben Jahre Haft für Jäger aus dem Bördekreis

Ein 51-jähriger Jäger, der einen wehrlos im Bett liegenden Bekannten erschossen hat, ist zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Magdeburg befand ihn am Montag des Totschlags schuldig.

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Ein 51-jähriger Jäger, der einen wehrlos im Bett liegenden Bekannten erschossen hat, ist zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. (Symbolfoto)

Quelle: Jakob Richter

Magdeburg. Der Mann war ursprünglich wegen Mordes angeklagt; dieser Vorwurf wurde fallen gelassen, weil nicht erwiesen ist, dass sein Opfer schlief.

Der Angeklagte hatte zugegeben, in den frühen Morgenstunden des 30. August 2011 in Wolmirstedt den 31-Jährigen mit einer Schrotflinte erschossen zu haben. Kurz zuvor hatte er ihn in einem Imbiss kennengelernt und mit nach Hause genommen. Er hatte damals rund 2,4 Promille im Blut. Seine Alkohol-Abhängigkeit soll der Mann nun in einer Erziehungsanstalt in den Griff bekommen. Zunächst soll er aber zweieinhalb Jahre ins Gefängnis.

Was genau den 51-jährigen - einen seit 30 Jahren verheirateten Hobby-Jäger - dazu getrieben hat, den Bekannten zu erschießen, konnte das Gericht nicht klären. Die Stimmung sei schlagartig gekippt. Das Gericht glaubte nicht der Darstellung des Angeklagten, der 31-Jährige habe ihn im Schlaf angegriffen oder vergewaltigen wollen. Es sei lebensfremd, dann erst zu einem Schrank zu gehen und eine Waffe herauszuholen, hieß es in der Urteilsbegründung. Hinweise auf einen Kampf gab es nicht. Kurz nach der Tat rief der Täter die Polizei, berichtete, er habe jemanden „umgelegt“, „entschärft“, ein „Mistschwein“.

Das Gericht schloss nicht aus, dass der Mann sexuellen Kontakt zu seinem Gast geplant hatte oder der 31-Jährige ihn erpressen wollte.

Dörthe Hein, dpa

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