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Sieben Männer misshandeln Afrikaner in Dresdner Straßenbahn

Polizei wertet Videoaufnahmen aus Sieben Männer misshandeln Afrikaner in Dresdner Straßenbahn

Sieben Männer sollen am frühen Sonnabendmorgen einen Afrikaner in einer Straßenbahn misshandelt haben. Die Polizei hat die Videobänder aus der Bahn sichergestellt und hofft, so den Tätern auf die Schliche zu kommen.

Die Straßenbahn war videoüberwacht.
 

Quelle: Dietrich Flechtner

Dresden.  Rassistische Straftat in Dresden: Am frühen Sonnabendmorgen wurde ein junger Afrikaner auf dem Weg zur Arbeit in einer Straßenbahn von sieben unbekannten Männern beleidigt und misshandelt. Nach Angaben der Polizei war der 18-Jährige aus Benin an der Bodenbacher Straße in eine Straßenbahn der Linie 2 gestiegen und in Richtung Stadtzentrum gefahren. An der Haltestelle Rennplatzstraße stieg die Gruppe zu. Einer der Männer setzte sich zu dem 18-Jährigen und begann, ihn wegen seiner Herkunft zu beleidigen.

Der junge Mann wollte die Straßenbahn verlassen und begab sich daher zur Tür. In Höhe des Comeniusplatzes erhielt er einen Schlag in den Nacken. Am Straßburger Platz stieg der Afrikaner aus, die Männer folgten ihm. Im weiteren Verlauf traktierten sie den jungen Mann mit Schlägen und Tritten. Erst als das Opfer in eine andere Straßenbahn steigen konnte, ließen die Täter von ihm ab. Der 18-Jährige erlitt nach Angaben der Polizei Verletzungen im Kopfbereich. Da er in einem Krankenhaus arbeitet, ließ er sich an seiner Arbeitsstelle medizinisch versorgen, so die Beamten.

Einer der Schläger trug eine rote Hose und ein weißes Hemd. Ein anderer hatte kurze Haare an der Seite und das Deckhaar gescheitelt. Weitere Details zur Beschreibung der Personen sind bisher nicht bekannt. Der 18-Jährige berichtete, dass die Gruppe Lieder über Dynamo Dresden gesungen hat. Ermittler haben die Videoaufnahmen aus der betreffenden Straßenbahn gesichert. Die Fahndung nach den Tätern läuft. Die Polizei hat bei früheren Straftaten sehr gute Erfahrungen mit den Videoaufnahmen gemacht, so ein Polizeisprecher.

Die Beamten bitten Zeugen, die weitere Angaben zu dem Geschehen in der Bahn, an der Haltestelle oder den Männern machen können, sich telefonisch unter 0351/483 2233 bei der Polizeidirektion Dresden zu melden.

Von tbh

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