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Totes Baby in Schwarzenberg: Gentests sollen bis Ende Mai ausgewertet sein

Totes Baby in Schwarzenberg: Gentests sollen bis Ende Mai ausgewertet sein

Bei der Suche nach der Mutter des toten Babys von Schwarzenberg im Erzgebirge wollen die Ermittler bis Ende Mai Klarheit über die bisher gesammelten DNA-Proben haben.

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Eine Frau gibt am 07.05.2011 in Grünhain-Beierfeld eine Speichelprobe im Rahmen einer DNA-Reihenuntersuchung ab, die Teil der Suche nach der Mutter des getöteten Babys in Schwarzenberg ist.

Quelle: dpa

Zwickau/Schwarzenberg. Wie die Polizei in Zwickau am Montag mitteilte, wurden bisher fast 1500 Proben genommen, etwa 630 sind analysiert. Erst vergangenes Wochenende waren 301 Frauen zu einem Massengentest in Grünhain-Beierfeld gekommen, dem Nachbarort Schwarzenbergs. 393 Einwohnerinnen zwischen 14 und 46 Jahren waren dazu aufgerufen worden. 40 hätten sich entschuldigt und einen Termin vereinbart, sagte eine Sprecherin. Die restlichen Frauen sollten überzeugt werden, auch mitzumachen.

Bei einem weiteren Test unter etwa 380 Mitarbeitern der Betriebe im Gewerbergebiet in Schwarzenberg-Sonnenleithe stehen noch etwa 30 Proben aus. Hier werden die Männer ausnahmsweise mit einbezogen - aus der DNA von Mutter und Kind lässt sich auf den Vater schließen. In dem Ortsteil war der tote Junge am 19. Januar von einem Mitarbeiter einer Entsorgungsfirma in einem Altkleidercontainer entdeckt worden. Zudem werden auch Frauen getestet, die früher einmal in Schwarzenberg gewohnt haben und weggezogen sind. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Gesuchte in der Gegend gut auskannte, weil der betreffende Container etwas abseits liegt.

Der neugeborene Junge war eingewickelt in Einkaufstüten entdeckt worden. Zudem wurden Teile der Nabelschnur gefunden, so dass die DNA der Mutter bekannt ist. Die Obduktion ergab, dass das Kind nach der Geburt zumindest kurze Zeit lebte und dann erstickt wurde. Der Junge erhielt von den Behörden den Namen Max und ist inzwischen beerdigt.

dpa

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