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Totes Baby von Schwarzenberg: Mutter noch nicht indentifiziert - Fallanalytiker soll helfen

Totes Baby von Schwarzenberg: Mutter noch nicht indentifiziert - Fallanalytiker soll helfen

Im Fall des toten Babys von Schwarzenberg im Erzgebirge und seines toten Brüderchens aus dem tschechischen Rotava soll ein Fallanalytiker helfen. Von dem Experten des Landeskriminalamtes erhoffen sich die Ermittler neue Hinweise zur Persönlichkeit der Mutter, um diese eventuell doch noch zu finden.

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Stilles Gedenken nach dem Fund eines toten Babys in einem Altkleidercontainer.

Quelle: dpa

Schwarzenberg/Zwickau. „Es macht uns zu schaffen, das wir trotz aller Bemühungen den Fall bisher nicht lösen konnten“, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Südwestsachsen, Jan Meinel. Im Januar sollen die Ergebnisse vorliegen. Das Schwarzenberg-Baby war am 19. Januar 2011 in einem Kleidercontainer, der Bruder am 2. Juni dieses Jahres bei Rotava in der Nähe von Karlovy Vary (Karlsbad) gefunden worden.

Ein Gentest hatte die Gewissheit gebracht, dass die Kinder Geschwister waren. „Wer macht so etwas?“, fragt Meinel. Während die Polizei intensiv in der Öffentlichkeit nach der Mutter des toten Babys von Schwarzenberg fahndete, muss diese wieder schwanger gewesen sein und schließlich die zweite Tat begangen haben. Beide Neugeborene lebten nur wenige Stunden, ihre Leichen lagen je zwei bis drei Tage am späteren Fundort.

Doch während das erste Baby in Einkaufstüten eingewickelt war, lag das von Rotava nackt, die Nabelschnur war abgetrennt. „Das war viel professioneller. Da gab es kaum Spuren“, sagt Meinel. Andererseits: Warum wurde es in einem frisch gemähten Straßengraben abgelegt und nicht 20 Meter weiter in einem Wald? „Dort wäre es bestimmt nie gefunden worden“, vermutet Meinel. „Aber vielleicht sollte es ja entdeckt werden.“ Die Ermittler stehen vor einem Rätsel.

Mit Fahndungsaufrufen, Massen-Gentests und einer Belohnung von 5000 Euro hatte die Polizei vergeblich nach der Mutter der Kinder gefahndet. Die Ermittler gehen davon aus, das es sich um deutsche Eltern handelt. An beiden Fundorten war Zeugen ein Auto mit deutschem Kennzeichen aufgefallen. Denkbar sei, dass die Eltern wegen der offensiven Öffentlichkeitsarbeit im Schwarzenberger Fall zum Ablegen des zweiten Babys extra nach Tschechien fuhren. Mit den tschechischen Ermittlern in Karlovy Vary und Plzen stehen die Sachsen in stetem Informationsaustausch.

dpa

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