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Ulbig: Preis für Sicherheit beim Fußball in Sachsen zu hoch

Ulbig: Preis für Sicherheit beim Fußball in Sachsen zu hoch

Für die Sicherheit bei Fußballspielen zahlt Sachsen nach Einschätzung von Innenminister Markus Ulbig (CDU) einen auf Dauer zu hohen Preis. Allein bei den 34 Zweitliga-Heimspielen von Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue in der Saison 2011/12 seien zusammen gut 13 500 Polizisten insgesamt fast 80 600 Stunden im Einsatz gewesen.

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Leider kein seltenes Bild: Ein Polizeieinsatz in einem Fußball-Stadion.

Quelle: Uli Deck

Dresden. Auf Dresden bezogen habe sich der Aufwand für die Polizei im Vergleich zur Drittliga-Zeit des Vereins fast verdoppelt.

Dies könne auf Dauer keine Lösung sein, hieß es am Dienstag mit Blick auf die am Mittwoch beginnende Innenministerkonferenz, bei der das Thema ebenfalls eine Rolle spielen soll. „Ich würde die Beamten lieber für die Sicherheit der Bevölkerung und den Kampf gegen Kriminalität, zum Beispiel gegen Rechtsextremismus und an der

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Sachsens Innenminister Markus Ulbig kritisiert die hohen Kosten für Polizeieinsätze bei Fußballspielen.

Quelle: Arno Burgi

Grenze, einsetzen“, sagte Ulbig. Er forderte unter anderem personalisierte Tickets bei Risikospielen, eine konsequente Durchsetzung von Stadionverboten und schnelle Bestrafungen. „Außerdem sehe ich den DFB in der Pflicht, zehn Millionen Euro wie zugesagt für die Prävention einzusetzen. Wenn nicht, dann muss über die Einsatzkosten gesprochen werden.“

577 Ermittlungsverfahren gab es in der Saison 2011/12 im Zusammenhang mit Fußballspielen in Sachsen - etwas mehr als im Jahr davor. Die Hälfte der Straftaten wurde in den Stadien begangen. Insgesamt halte sich ein positiver Trend bei der Sicherheitslage, hieß es. Größere Ausschreitungen und Schlägereien habe es nicht gegeben.

dpa

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