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Schkeuditz 150 junge Fechter auf der Planche
Region Schkeuditz 150 junge Fechter auf der Planche
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23:59 08.12.2013
Mit Lucas Haupt (links) und Gustav Könnecke vom Fechtzentrum EnGarde Erfurt sind zwei junge, aber sehr erfahrene Fechter dabei. Quelle: Karoline Maria Keybe

Das sportliche Event fand in den Hallen des Globana-Trade-Centers auf dem Schkeuditzer Rossberg statt.

Die Halle war erfüllt von dem Klacken sich kreuzender Klingen, dem tosenden Geräusch angreifender Fechter und den lauten deutschen, polnischen und ungarischen Kommandos der Kampfrichter, Trainer und Eltern. 150 Fechter aus Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt, Polen und Ungarn im Alter zwischen acht und 14 Jahren rannten lachend, aufgeregt oder nervös umher.

Schkeuditz. Am vergangenen Adventswochenende richtete der Fechtclub Schkeuditz das 23. Sächsische Wichtelturnier um den Pfaff-Creativ-Pokal und den dritten Globana-Firmen-Cup aus. Das sportliche Event fand in den Hallen des Globana-Trade-Centers auf dem Schkeuditzer Rossberg statt.

Unter ihnen war auch Felicitias Grollmisch. Sie galt als Favoritin des FC Schkeuditz. Trotz der Niederlage kurz zuvor, wirkte die Elfjährige entspannt. Das war erst die Vorrunde - noch nichts verloren also. "Ich war nicht konzentriert genug", gab das Mädchen zu. Sie hielt kurz inne und sprach dann weiter: "Ich hatte einfach nicht den richtigen Moment". Beim Fechten komme es auf Konzentration, Technik und Schnelligkeit an. Erst das Zusammenspiel dieser drei Komponenten verhelfe zum Sieg. Aber die Elfjährige war guter Dinge.

Während sich auf den Bahnen explosive Angriffe und Kämpfe ereigneten, saßen Gustav Könnecke und Lucas Haupt vom Fechtzentrum Erfurt EnGarde in einer anderen Ecke - kurze Verschnaufpause mit selbstgebackenen Keksen. Die Jungs wollten nur eines: gewinnen. Könnecke wurde 2012 bereits Mitteldeutscher Meister.

Eine Fechtbahn weiter besiegte der zehnjährige Moritz Faßmann vom FC Schkeuditz souverän seinen Gegner Botond Gál aus dem ungarischen Fechtzentrum Kunszentmiklósi Vivóegylet. "Moritz ist für sein Alter technisch und mental sehr stark", erklärte Trainer Tom Langhammer stolz. Auf jeder Bahn folgten auf die Neun-Minuten-Kämpfe, Jubelschreie, enttäuschte "Nein"-Rufe oder gar Tränen.

Gefochten wurde getrennt - Mädchen und Jungen in jeweils zwei Altersklassen mussten in zwei Vorrunden antreten, anschließend wurde der Finalist im Direktausscheid ermittelt.

Um die Mittagsstunde trafen weitere Fechter ein. Auf zwei hinteren Bahnen wurde der Globana-Firmen-Cup eröffnet. In diesem Hobbyturnier stellte jedes teilnehmende Unternehmen ein Team: Zehn Mannschaften kämpften um den Sieg. Die meisten hatten zuvor noch nie ein Florett in der Hand. "Das ist viel anstrengender als ich dachte", sagte Caroline Kürschner lachend. Die 24-Jährige unterstützte das Team Globana Airport Hotel Leipzig/Halle. Mit Hilfe des Fechtclubs Schkeuditz erlernte die junge Frau innerhalb weniger Wochen die Grundregeln. Oberbürgermeister Jörg Enke wartete derweil gespannt mit Frank Herzig, 1. Vorsitzender des FC Schkeuditz, wem sie diesmal den Wanderpokal überreichen können.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.12.2013

Karoline Maria Keybe

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