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Schkeuditz 20 Jahre: Jugendklub feiert auch Engagement der Dölziger
Region Schkeuditz 20 Jahre: Jugendklub feiert auch Engagement der Dölziger
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15:16 19.05.2015
Ein Seil der Verbundenheit: Mitarbeiter des Schkeuditzer Jugendclubs gratulieren Ina Maasch (links) zum 20-jährigen Jubiläum im Jugendclub Dölzig. Quelle: Peggy Hamfler

Auch seit 20 Jahren leitet Ina Maasch, die natürlich mitfeierte, den Dölziger Club.

Manchmal werden aus spontanen Ideen große Projekte, die Jahrzehnte weiter leben. Nicht nur die dem Ort Dölzig benachbarte Kleinliebenauer Pilgerkirche entstand auf diese Weise. Auch der Jugendclub Dölzig ist ein Projekt, das ohne private Initiative nicht existieren würde. Am vergangenen Wochenende nun feierten rund 200 Gäste mit Musik und Bühnenshow im Festzelt des Dölziger Jugendclubs dessen 20-jähriges Jubiläum. Auch der Einsatz und das Engagement der Leiterin Ina Maasch, die hier seit Beginn arbeitet, wurde gebührend gewürdigt.

"Die Jugendlichen wollten 1993 von sich aus das Jugendzentrum. So entstand über die Jahre im Dorf ein Ort für Jung und Alt, jeder packte mit an. Bis heute kommen Kleinkinder ebenso wie Senioren", erinnerte sich der damalige Bauhelfer und heutige Ortsvorsteher Lothar Böttcher. Jugendliche Maurer, Elektriker und Installateure halfen mit, sodass in zehn Jahren Bau bis 2003 aus einer Baracke und einem alten Gutshof mit Kellergewölbe ein Neubau entstand.

Vier Lichtenberger-Generation sind mit dem Club verbandelt, sagte der Dölziger Lothar Lichtenberger. "Mein Sohn Heiko ist seit der Gründung mit dabei. Auch mein Vater hat mit angepackt. Nun geht mein Enkel hierher."

1993 begann Leiterin Maasch ihre Arbeit im Jugendclub und blieb: "Es gab auch schwere Zeiten, im Winter fror das Wasser ein, aber wir feierten trotzdem Fasching." Die Jugendlichen seien sehr fleißig gewesen, genossen jedoch auch die Zeit in eigenen Indianer-Sommercamps und veranstalteten Diskos." Nachbarin und Pfarrerin Ines Schmidt blickte zurück: "Mich hat der Jugendclub nie gestört, es war auch nie zu laut. Ich wurde sogar mit eingeladen."

Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) lobte: "Dass Frau Maasch seit 20 Jahren noch bis heute hier tätig ist, beweist ihr Engagement. Aus Sicht der Stadt ist der Jugendclub gut angelegtes Geld." Thomas Uhlenbrock, Geschäftsführer des Caritas-Regionalverbands, zu welchem auch die Jugendclubs in Glesien und Radefeld gehören, gratulierte: "Man spürt das Herzblut des Teams und die hervorragende Arbeit der Vergangenheit sofort, wenn man zur Tür hereinkommt." Als Symbol der Verbundenheit vom Schkeuditzer und Dölziger Jugendclub schenkte Neue-Welle-Leiterin Christina Ehrt ein mit Fotos versehenes Seil. Von 14 Uhr bis 19 Uhr ist der Jugendclub in der Woche geöffnet. Er bietet Beschäftigung und Gesprächsmöglichkeiten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.11.2013
Peggy Hamfler

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