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Schkeuditz 22 Cessna-Piloten treffen sich auf dem Flughafen Leipzig/Halle
Region Schkeuditz 22 Cessna-Piloten treffen sich auf dem Flughafen Leipzig/Halle
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16:13 11.07.2016
Blickkontakt mit dem Tower: Im Minutentakt hoben die Cessnas wieder ab. Quelle: Michael Strohmeyer
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Schkeuditz

Zum dritten Internationalen Cessna-Treffen hatte am Wochenende der Geschäftsführer des kleinen Verkehrslandeplatz Jena-Schöngleina Wolfgang Kuhnert eingeladen. 22 Kleinflieger, überwiegend vom Typ Cessna 195, 170, 175 und 120 waren aus der Schweiz, aus Österreich und Deutschland gekommen.

Auf die Piloten der zum Teil historischen Cessnas wartete diesmal eine besondere Überraschung: Vom kleinen thüringischen Verkehrslandeplatz starteten die Maschinen in Richtung Leipzig. Bei schönsten Wetter landeten sie im Minutentakt auf dem Airport Leipzig/Halle.

Die Piloten durften bei DHL auch in Airbus- und Boeing-Flugzeuge schauen. Quelle: Michael Strohmeyer

Herzlich begrüßt wurden sie vom Mitorganisator Karsten Wachs, der hier Pilot eines großen Airbus A 300-600 ist und für DHL Fracht an jeden Punkt der Welt befördert. Der Berufspilot ist aber auch leidenschaftlicher Hobbyflieger und hat schon so manchen Cessna-Typ geflogen. Wachs habe den Piloten auch einmal einen Flughafen zeigen wollen, auf dem Flugzeuge aller Größen landen können bis zum größten Frachtflugzeug der Welt die Antonow 225.

Andere Dimensionen als auf den heimischen Flugplätzen

Der Ausflug ist für die Cessna-Piloten etwas ganz Besonderes, sagte Kuhnert vom Landeplatz in Jena. „Hier sieht man Dimensionen, die man auf unserem kleinen Flugplatz nie zu sehen bekommt“, meinte er. Das fange auf dem Airport mit der 3600 Meter langen Start- und Landebahn an. Aber auch der große Hangar ist faszinierend, meinte der Pilot Michael Graewe, der mit seinem einmotoriges Leichtflugzeug vom Baujahr 1952 wohl die älteste Cessna am Wochenende flog.

Zwei DHL-Frachtflugzeuge – ein Airbus A 300-600 und eine Boeing B 757-200 – wurden von den Hobby-Piloten von außen und auch innen in Augenschein genommen. Außerdem wartete eine Rundfahrt über das DHL-Vorfeld. Es gab die unterschiedlichsten Fakten zu hören. Im Hangar müsste er seine Maschine schon fast suchen, bemerkte Kleinfliegerpilot Michael Ude. Nach etwa zwei Stunden hoben die Piloten wieder ab.

Von Michael Strohmeyer

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