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Schkeuditz 24-Stunden-Dienst für Jugendfeuerwehr und Sanitäter-Nachwuchs
Region Schkeuditz 24-Stunden-Dienst für Jugendfeuerwehr und Sanitäter-Nachwuchs
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15:50 19.05.2015
Nach einer Rettungsübung am Haynaer Strand wird eine in eine Wärmedecke gewickelte Person vom DRK für den Abtransport vorbereitet. Staunend schauen Strandgäste zu. Quelle: Michael Strohmeyer

An diesem Tag müssen sich die Jugendausbilder oder die Mädchen und Jungen im Alter von acht bis 16 Jahren beweisen und zeigen, was sie in ihrer theoretischen und praktischen Ausbildung bei der Feuerwehr und beim DRK gelernt haben und wie sie ihr erworbenes Wissen in Einsatzübungen praktisch umsetzen. So geschehen am vergangenen Wochenende.

Schon Wochen zuvor bereiteten die Kameraden der Schkeuditzer Feuerwehr gemeinsam mit dem DRK-Ortsverband die insgesamt 15 Einsatzübungen vor. "Das war nicht immer leicht", gestand Stadtwehrleiter Uwe Müller. So haben die Ortswehren von Radefeld und Glesien mit Unterstützung der Schkeuditzer Jugendwarte viel dazu beigetragen, um etwa die Übungen "Rettung einer Person aus einem Schlauchboot" am Biedermeierstrand in Hayna, "Verkehrsunfall mit mehreren verletzten Personen in einem Pkw" in Schkeuditz oder eine Nachtübung in der Nähe von Dölzig, bei der ein Garagenbrand sehr realistisch dargestellt wurde, mit zu realisieren.

Alle Übungen stellten große Herausforderungen an die Kinder und Jugendlichen. Sie mussten, wie die Profis, die Geräte vom Strahlrohr über das Hebekissen bis hin zu den Atemschutzgeräten verwenden oder die medizinische Betreuung unter der ständigen Aufsicht ihrer Ausbilder übernehmen. Dabei wurde auch geprüft, wie die unterschiedlichen Gruppen gemeinsam und miteinander agieren.

Besonders gefallen hat den Mädchen und Jungen die sehr umfangreiche Übung am Biedermeier-Strand. Im Szenario hatte eine Person in einem Boot einen Sonnenstich erlitten und musste so schnell wie möglich an das rettende Ufer geholt werden. Mit Rettungswesten ausgerüstet ging es gemeinsam mit dem Glesiener Ortswehrleiter Silvio Stiller und mit einem Schlauchboot auf den See. Und da wartete schon der Hilfesuchende: Mario Peters, Ortswehrleiter von Radefeld, hatte sich für diese Aktion zur Verfügung gestellt. Mit vereinten Kräften wurde er an Land gezogen. Eine weitere Person wurde vom DRK-Rettungspersonal Matthias Vater und Tino Becker in eine Wärmedecke eingewickelt und unter neugierigen Blicken vieler Strandgäste abtransportiert.

Zufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge zeigten sich am Ende des Tages und nach einer Brandübung bei Dölzig die Jugendwarte Kurt Schmieder und Tom Weber. Die Zusammenarbeit der Gruppen habe schon gut geklappt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.09.2013

mey

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