Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Schkeuditz 250 ausgediente Zimmertannen brennen in Radefeld
Region Schkeuditz 250 ausgediente Zimmertannen brennen in Radefeld
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 09.01.2012
Lichterloh brennen die trockenen, ausgedienten Weihnachtsbäume, die die Kameraden der Radefelder Feuerwehr nach und nach auf den „Scheiterhaufen“ werfen. An einem kleinen Feuerkorb nebenan konnten die Kinder Knüppelkuchen backen. Quelle: Michael Strohmeyer
Anzeige
Radefeld

„Scheiterhaufen“ aufs Gelände der Wehr.

Am weitesten hatte es wohl die Familie Scheffler aus Engelsdorf mit Janine, Nico und der fünf Monate alten Tochter Mia, die über die Zeitung von dieser Aktion erfahren hatten. Sie kamen mit dem Auto, gaben ihren Weihnachtsbaum ab – und bekamen wie alle anderen dafür auch einen Becher Glühwein.

Vielleicht war es dieser besonders heiße Dank, der die Masse an Bäumen brachte. Ortswehrleiter Mario Peters und seine Helfer hatten sich gut vorbereitet, ihr Gerätehaus leer geräumt, Tische und Bänke aufgestellt. Davor war der Grill mit Rostern und Schaschlik bestückt, der Feuerkorb für die Kinder war auch schon angezündet und der „Scheiterhaufen“ brandschutztechnisch abgesichert. Pünktlich um 16 Uhr kamen die ersten Radefelder mit ihren ausgedienten Christbäumen an, manche auch mit zwei Tannen. So auch Mandy und Ron Öhmichen mit Sohn Fabian, die seit 2011 in Radefeld wohnen und sich dies nicht entgehen lassen wollten. Aus Gerbisdorf kam Mirko Gastel mit Tochter Chantal. Sie seien fast jedes Jahr hier. „Es ist eine angenehme Atmosphäre bei der Feuerwehr und meine Tochter hat auch gleich die Bastelstrasse entdeckt und zwei schöne Porzellanfiguren bemalt“, sagte er.

Zur Freude der Kinder und unter der strengen Aufsicht der Kameraden der Feuerwehr loderte das Christbaumfeuer stundenlang, bis der letzte Baum von den Kameraden Heiko Andrä und Philip Sawatzke im Feuer aufging. Das Feuerwehrgerätehaus füllte sich zunehmend. Radefelder, Freirodaer, Haynaer, Gerbisdorfer, Schkeuditzer, Lützschenaer und Engelsdorfer Einwohner machten es sich gemütlich bei Glühwein, Bier, Kaffee, Tee und die Kinder bei Limo. Sie konnten draußen auch ihren Stockkuchen-Knüppelkuchen über dem Feuerkorb selber backen und essen.

Ortswehrleiter Mario Peters war mit der Resonanz sehr zufrieden. Trotz regnerischen Wetters hätten viele den Weg zur Wehr gefunden, um sich auch einmal zu informieren, was ihre Ortswehr im Jahr 2011 so alles gemacht hat: Zum Beispiel der letzte Großeinsatz in Schkeuditz, wo sie die Kameraden der Schkeuditzer Wehr beim Löschen des Hundesportverein-Domizils unterstützt hätten. Besonderer Höhepunkt, so die Kameraden, sei auch die feierliche Übergabe eines neuen Löschfahrzeuges gewesen, das sich bei vielen Einsätzen schon bewährt habe. Aber auch ein Schwätzchen mit den einen oder anderen Bekannten ist bei solchen Veranstaltungen immer gut. Für die Radefelder Kameraden steht schon jetzt fest, dass auch im Januar 2013 die Aktion wiederholt wird.

Michael Strohmeyer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Seit 1947 findet sie statt, die traditionelle Kleintierschau, die der Glesiener Kleintierzuchtverein auch am vergangenen Wochenende wieder ausrichtete. Selbst in den turbulenteren Wendejahren sei keine Schau ausgefallen, sagte der Vereinsvorsitzende Matthias Stiller.

09.01.2012

Eigentlich sollten in Kleinliebenau seit Montag die Lastkraftwagen der Landestalsperrenverwaltung (LTV) durch die Straße Zum Luppedamm rollen. Seit Oktober letzten Jahres wird jener Abschnitt des Deiches, der um den Ort herumführt, saniert (LVZ berichtete).

05.01.2012

In der Schkeuditzer Helios Klinik wurden im vorigen Jahr 321 Mädchen und 300 Jungen geboren, informierte Klinik-Sprecherin Heike Kast. Selbst am Silvestertag seien noch einmal vier Babys zur Welt gekommen.

04.01.2012
Anzeige