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35 Jahre viel Herz für behinderte Menschen

35 Jahre viel Herz für behinderte Menschen

In der Schkeuditzer Fabrikstraße 4a gaben sich gestern die Gäste die Klinke in die Hand. Über 60 Gratulanten kamen in das Haus Auenblick, um Familie Hertel und ihren über 20 Mitarbeitern zum 35-jährigen Betriebsjubiläum zu gratulieren.

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Die Begründer der Einrichtung Hannelore und Thomas Hertel (außen) übergeben die Geschäfte nun an Sohn Alexander und dessen Frau Andrea.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Seit so vielen Jahren schon werden in der Anlage für therapeutisches Wohnen Menschen mit Behinderungen betreut. Als in der Wendezeit die Einrichtung mit 20 Bewohnern plötzlich ohne Träger dastand, entschloss sich das Pädagogen-Ehepaar 1991, das Haus Auenblick selbstständig zu führen. "Ich bin Hertels bis heute dankbar, dass sie sich der behinderten Menschen angenommen haben in einer Zeit, als sie besondere Unterstützung brauchten. Auch die Stadt sah sich in der Pflicht, diesen Menschen zu helfen", sagte gestern Alt-Bürgermeister Peter Blechschmidt (FDP), der mit seiner Frau Gerda einen Blumenstrauß übergab.

Hannelore (65) und Thomas Hertel (66) nutzten den gestrigen Tag, einen Generationswechsel zu vollziehen und den Geschäftsfreunden und Partnern das neue Führungsduo vorzustellen. Sohn Alexander Hertel (31) und Ehefrau Andrea (26) übernehmen nun die Leitung des Hauses. "Wir werden aber noch weiter mitarbeiten und den ,Kindern' helfend zur Seite stehen", sagte Hannelore Hertel. Die gelernte Erzieherin möchte sich auch künftig nützlich machen: "Weil das eine wunderbare Arbeit ist und ganz viel Dankbarkeit zurückkommt. Ich arbeite über 40 Jahre mit Behinderten und kann mir nichts anderes vorstellen." Ihren Nachfolgern gibt sie mit auf den Weg, "dass sie in unserem Sinne weiterarbeiten und so wie wir ein großes Herz für die Behinderten haben." Für Alexander Hertel ein Ansporn: "Grundlegend wollen wir das Haus so weiterführen und die familiäre Atmosphäre beibehalten. Aber wir gehen mit der Zeit und das schließt auch Veränderungen mit ein." Gegen neuen Ideen hat auch Peter Blechschmidt gar nichts einzuwenden, sagte er, doch er hoffe "dass das Bewährte fortgesetzt wird" und er sei optimistisch, dass das so kommen wird.

Im Haus Auenblick leben 71 geistig behinderte Frauen und Männer. Deren Durchschnittsalter beträgt 45 Jahre. Zu der Einrichtung gehören noch die große Villa in der Bergstraße für ältere Bewohner sowie eine Außenwohngruppe. Olaf Barth

@www.hausauenblick.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 13.06.2013

Olaf Barth

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