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350 Reiter kämpfen um den Sieg

350 Reiter kämpfen um den Sieg

Am Wochenende lud der Reitverein Kleinliebenau zu seinem diesjährigen Reitturnier ein. Pferdenärrinnen, Hengstliebhaber, Schimmelfreunde, Vollblutliebhaber und Wallachverehrer waren an beiden Tagen gern gesehene Gäste.

Sylvia Butscher vom RFV Grimma belegt gestern beim Springen in der L-Klasse den zweiten Platz.

Quelle: Karoline Maria Keybe

Kleinliebenau. Die 300 Pferde und rund 350 Teilnehmer zwischen fünf und 45 Jahren kamen vorwiegend aus den Bundesländern Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Das Turnier setzte auf eine klare Trennung zwischen den beiden sportlichen Disziplinen: Am Sonnabend fand nur das Dressurreiten und gestern nur das Springen statt.

Pünktlich zum Sonnenaufgang, 7 Uhr in der Früh, trabten die ersten Mädchen und Damen ein, elegant gekleidet mit weißer Reiterhose, schwarzem Jacket, weißen Handschuhen und einem schwarzen Zylindern. So begann das ereignisreiche Wochenende mit E-(Einsteiger)-Dressuren, gefolgt von A- und L-(Leichte)-Dressuren. Mehrere Stunden konnten Mitstreiter die Reiterwettbewerbe bestaunen. Auf dem 20 Meter breiten und 40 Meter langen genormten Dressurplatz stellten sich Tier und Reiter der Jury. Wurde eine gute Wertung erreicht, qualifizierten sich das Paar für die L-Kür (Bewegung nach Musik) am Nachmittag.

Die Krostitzerin Janette Spengler von der Reit- und Fahrsportgemeinschaft Kletzen erzielte in der Dressurprüfung Klasse L mit 7,5 von 10 erreichbaren Punkten die beste Wertung. Sie übertraf ihre Konkurrentin Franziska Arndt auf Ruhrprinz vom RFV St. Georg Löbnitz mit 0,20 Punkten. Gemeinsam mit ihrem Pferd „Grand Filou 62“ qualifizierte sich Spengler somit für die Kür. Stolz saß die 35-Jährige auf ihrem Pferd. „Das Ergebnis habe ich nicht erwartet, aber natürlich angestrebt“, lächelte Spengler und trabte davon. Ihr Pferd brauche jetzt Ruhe. Nicht ganz so zufrieden hingegen war Kirsten Gedicke mit ihrem Liebling „Die oder Keine 9“. Denn: „Das Pferd hat gescheut und geguckt.“ Mit einer Bewertung von 4,5 Punkten liegt Gedicke damit noch unter dem Mittelmaß. Für die beiden war das Turnier an dieser Stelle beendet. Enttäuscht fuhr die Hallenserin wieder heim. Gewinnerin der L-Kur wurde am Ende Franziska Arndt.

Am Sonntag folgten die Springprüfungen bis zur mittelschweren Klasse. Unter blauem Himmel und strahlender Sonne startete 11 Uhr das L-Springen. Über zwölf Hindernisse verschiedener Höhen und am besten unter 60 Sekunden mussten die Sportler auf ihren Jungpferden den Hindernisparcours bestreiten. Sieger wurde Dominik Jahn vom RV Greppin 1990 auf Lorio 29 mit einer Bewertung von 8,0 Punkten. Am Nachmittag kämpften die Sportler noch um den ersten Rang im M-Springen. Unter ihnen versuchte auch Michael Kölz, Teilnehmer bei den Deutschen Meisterschaften im Springreiten 2009, sein Glück.

Lars Schikora, Vereinsvorsitzender des Reitsportvereins Kleinliebenau, war sehr zufrieden, nicht nur mit der Leistung der Mädchen aus dem Reitverein Kleinliebenau, auch mit der positiven Resonanz. „Das Pferd ist dem Menschen immer überlegen, und beide funktionieren nur im Einklang miteinander“, erklärte Schikora.

Karoline Maria Keybe

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