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366 000 Euro für zentrale Bushaltestelle

366 000 Euro für zentrale Bushaltestelle

Der Umbau des Schkeuditzer Rathausplatzes kann weitergehen. Wie Isabel Siebert vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) gestern mitteilte, erhält Schkeuditz für den dort geplanten Neubau einer zentralen Bushaltestelle rund 366 000 Euro Fördergeld.

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Die Bushaltestellen am Rathausplatz in Schkeuditz soll vergrößert und umgebaut werden.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Die Mittel werden vom Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Rahmen der Förderung zur Verbesserung der Bedingungen im schienen- und straßengebundenen öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung gestellt. Die Gesamtkosten der Investition betragen rund 586 000 Euro.

Auch wenn der Förderbescheid bei der Stadtverwaltung in Schkeuditz noch nicht eingetroffen ist, zeigte sich die Stadtspitze gestern erfreut. "Damit könnte es noch in diesem Jahr losgehen", sagte Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) gestern. Ein "endlich" verkniff er sich. Schon im Februar 2014 informierte er nämlich, dass ein Förderbescheid in der Bearbeitung sei, zeigte sich damals sogar zuversichtlich, noch im letzten Jahr mit dem Bau beginnen zu können. Nun soll die zentrale Bushaltestelle bis Mitte 2016 fertiggestellt werden.

Mit der Umbaumaßnahme ist eine größere Verkehrssicherheit insbesondere für die Busse und deren Fahrgäste sowie allgemein für die Fußgänger in diesem Bereich gegeben, heißt es vom Fördermittelgeber. Dies werde vor allem durch breitere Fußwege, einen neu markierten Übergang zum Bürgeramt und die übersichtliche Anordnung der Stellplätze für die Busse erreicht. Anfängliche Planungen sahen vor, den Verkehr an der Bushaltestelle vorbei nur in einer Richtung zuzulassen und die Autos in Richtung Rathaus am Bürgeramt vorbei zu führen. Davon nahm die Stadt schnell wieder Abstand, als die Leipziger Verkehrsbetriebe wegen der dann notwendigen Querung der Straßenbahngleise Ampeln forderten (die LVZ berichtete).

Trotz der Freude über die Fördergeld-Mitteilung hatte man in der Stadtverwaltung auch etwas Bauchschmerzen: "Wir sind von 90 Prozent Förderung ausgegangen", sagte Dornbusch. Gestrige Förderzusage entspricht aber nur rund 62 Prozent und würde den Eigenanteil der Stadt um einiges erhöhen. Doch zu außerplanmäßigen Ausgaben wird es wohl nicht kommen: "Wir freuen uns, dass dieses Projekt jetzt umgesetzt werden kann", sagte Bernd Irrgang vom Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL). Jener Verband beteilige sich ebenfalls an den Kosten und stocke den Zuschuss für den Umbau am Rathausplatz auf 90 Prozent der förderfähigen Kosten auf, bestätigte der stellvertretende Geschäftsführer.

Ein offizielles Schreiben liege aber auch beim Verband noch nicht vor. "Das Projekt zur Umgestaltung wird von uns seit Jahren begleitet. Die Haltestelle ist ein wichtiger Umsteigepunkt für die Fahrgäste in die Region", sagte Irrgang. Auch die Entwicklung von Schkeuditz zeige in die richtige Richtung, sodass sich der ZVNL gern an den Umbaukosten beteilige.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.08.2015
Roland Heinrich

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