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Schkeuditz 6. Schkeuditzer Berufs- und Studienmesse
Region Schkeuditz 6. Schkeuditzer Berufs- und Studienmesse
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06:00 20.01.2010
Selbst noch Auszubildender im dritten Lehrjahr, erklärt Thomas Vogel, welche Voraussetzungen für den Beruf des Industriemechanikers bei der Firma Bitzer zu erbringen sind. Quelle: Roland Heinrich
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Schkeuditz

„In diesem Jahr sind 33 Firmen gekommen“, freut sich Maritta Sopart, Schulleiterin der Lessing Mittelschule. Bereits im November vergangenen Jahres hatte sie Firmen angeschrieben und zu der Berufs- und Studienmesse eingeladen. Aus der anfänglich sehr kleinen Informationsveranstaltung noch in den schuleigenen Räumen sei eine Messe geworden, auf der sich Firmen aus Industrie, dem Handwerk oder Gesundheitskassen, Berufsbildungseinrichtungen und Fachhochschulen präsentieren. „Nicht alle konnten kommen“, sagt sie und erwähnt, dass verhinderte Firmen auf jeden Fall für das nächste Jahr wieder eingeladen werden wollen. „Wir erhalten ein durchweg positives Echo“, meint Sopart. „Sowohl von den Schülern, als auch von den Unternehmen.“Hauptsächliches Interesse der Schülerinnen und Schüler vermutet die Filialdirektorin der Sparkasse in Schkeuditz, Dana Goder, an dem Verdienst während der Ausbildungszeit. „Ich glaube, hier stehen wir ganz gut da“, sagt sie. Für die klassische, zweieinhalbjährige Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann werden Realschulabschlüsse und das Abitur für die Bewerbung entgegen genommen. „Es waren schon zwei, drei interessante Kandidaten dabei“, sagt sie, noch bevor die Gymnasiasten durch die im Saal aufgestellten Reihen gezogen sind.Eher am Beruf des Mechanikers oder Mechatronikers sind die Zehntklässler Robert Braun, Max Schubert und Thomas Becker von der Lessingschule interessiert. „Ich habe schon mehrere Bewerbungen abgeschickt und habe auch heute zwei dabei“, sagt Schubert. Der junge Ermlitzer könnte sich vorstellen, aufgrund der regionalen Nähe bei DHL seine Ausbildung zu beginnen. „Die Entscheidung, ob es klappt, fällt erst später“, weiß er. Auch Braun habe schon mehrere Bewerbungen geschrieben. In der neunten Klasse seien zwar mögliche Bewerbungsformen vorgestellt worden, „jetzt ist das reine Privatsache“, sagt er.Insgesamt 20 Ausbildungsplätze stehen ab dem 1. August bei DHL bereit. „Es waren zunächst 40 Stellen vorgesehen. Aufgrund der Konjunkturkrise ist diese Zahl halbiert worden“, erklärt Danny Schütz. Er ist, wie sein Kollege Sebastian Brösel, Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung in Ausbildung. Für die Stellen, von denen alle Auszubildenden übernommen werden sollen, sei die Bewerbung noch bis zum 28. Februar möglich, betont Brösel.Bei dem rund 600 Mitarbeiter zählenden Bitzer Kühlmaschinenbau Schkeuditz sind in diesem Jahr fünf Lehrstellen zu vergeben. Für die dreijährige Ausbildung seien ein Realschulabschluss mit einer drei in den Naturwissenschaftlichen Fächern die Mindestvoraussetzung. „Bessere Noten erhöhen natürlich die Chancen“, betont Thomas Vogel, der sich im dritten Jahr der Ausbildung zum Industriemechaniker befindet. Interessenten, die sich am Stand in eine Liste eingetragen haben, sollen vom Lehrmeister zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen werden.

Roland Heinrich

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