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Schkeuditz 75 Kilometer in fünf Tagen zu Fuß
Region Schkeuditz 75 Kilometer in fünf Tagen zu Fuß
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13:53 19.05.2015
Erschöpft und glücklich: Innerhalb einer Woche legten die Schkeuditzer Jugendlichen rund 75 Kilometer zu Fuß auf dem Pilgerweg zurück. Quelle: Roland Heinrich

Gemeinsam mit fünf weiteren Jugendlichen und den beiden Betreuern des Schkeuditzer Jugendclubs Neue Welle vollendete er jetzt eine vor drei Jahren begonnene Pilgerwanderung, die von Görlitz bis nach Schkeuditz führte. "Immer in den Sommerferien haben wir diese Wanderungen für Jungen angeboten. In diesem Jahr war Strehla an der Elbe der Startpunkt, weil wir dort im letzten Jahr unseren Zielpunkt hatten", sagte Streetworker Andreas Pohle. Über Dahlen, Wurzen, Machern, Leipzig bis zur Neuen Welle in Schkeuditz führte die Reise per pedes. "So weit bin ich noch nie gelaufen", sagte Marcel Mehnert, der wie Thomas und Patrick Gerhardt und Eric Schubert zum ersten Mal bei der Wanderung dabei war. Auch Betreuer Sven Ratschkowski, der sonst Projekte mit Jugendlichen in Glesien, Radefeld und Schkeuditz umsetzt, lief zum ersten Mal mit. "Diese Art des Reisens war eine ganz neue Erfahrung für mich", fasste er seine Eindrücke zusammen.

Leicht sei die Wanderung schon wegen des Wetters nicht gewesen: "Wir hatten von unerträglicher Hitze über Gewitter und Regen bis hin zu Sprühregen eigentlich alles", fasste Pohle von der Einrichtung des Caritas Regionalverbandes Halle zusammen. Aber auch das Gepäck mit Schlafsack, Isomatte, Wechsel-Schuhen oder Verpflegung und Getränken und damit mit etwa zehn beziehungsweise 15 Kilogramm Gewicht machte sich auf den durchschnittlich 15 Kilometern Fußmarsch pro Tag bemerkbar. Bauch- und Kopfschmerzen und vor allem große Blasen konnten die Jugendlichen aber nicht aufhalten. Im Freizeitbad in Wurzen zu baden, Tretboot an den Löbschützer Teichen zu fahren oder Billard zu spielen und ins Kino zu gehen gehörten dann wohl zu den willkommenen Entspannungen. "Im nächsten Jahr komme ich wieder mit!", ist sich Patrick Gerhardt schon sicher.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.07.2014
Roland Heinrich

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