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„Ach Du meine Nase ...“

„Ach Du meine Nase ...“

Voll besetzt war der große Saal im Schkeuditzer Kulturhaus Sonne am Sonnabendnachmittag. Gespannt erwarteten die Kinder den kleinen Kobold Pittiplatsch aus dem Sandmännchen.

Schkeuditz. Aber nicht nur sie, auch Eltern und Großeltern waren genauso voller Vorfreude. Erinnerten sie die Fernseh-Figuren doch auch an die eigene Kindheit. Etwa 230 Zuschauer sahen das Programm „Pittiplatsch auf Reisen“. Ein großer Eisenbahnwagon stand schon auf der Bühne. Die Reise sollte durch den Hexenwald ins Märchenland gehen. Märchenexpresszug-Begleiterin „Babett“ führte durch das Programm, untermalt mit Musik und Liedern des musikalischen Zugbegleiters Helmut. Alle waren mit dabei: Moppi, der sich über das „gemeine Schnatterinchen“ beschwerte, weil sie ihn immer waschen will, Frau Elster mit ihrer rot glänzenden Perlenkette, die den Zug verpasste und diesen erst mit der Hilfe eines Frosches einholen konnte, Herr Fuchs, der sich über die Kochkünste von Frau Elster lustig machte und Schnatterinchen, die sogar noch einen Zaubertrick vorführte. Auch Mischka-Bär, Kater Mauz und Hase Hoppel waren mit an Bord des Märchenzuges. Am meisten freuten sich aber die kleinen Zuschauer, als Pittiplatsch, der liiiiiiiebe, endlich auftauchte. „Pitti, Pitti“, rief ein kleines Mädchen lachend, die ihre eigene Pitti-Puppe die ganze Zeit fest umschlossen hielt. „Na ihr kleenen Fernsehkieker“, begrüßte Pitti sein Publikum. Und er hatte, typisch für einen Kobold, wieder viel Unfug im Kopf. Zum Beispiel sollte er beim „Schule-Spielen“ rechnen üben. Babett, die die Lehrerin mimte, fragte, was fünf und sechs Äpfel ergeben. Pittis Antwort: „Apfelmus“. Aus zusammenzuzählenden Eiern machte er Eierkuchen. Hungrig beschlossen die beiden dann, statt weiter zu spielen, sich lieber im Speisewagen zu stärken. Abenteuerlich war die Reise zum Märchenland, denn im Hexenwald wollte eine dort heimische Hexe den Zug einfach behalten. Doch dank der Unterstützung der Kinder, die beim Märchenraten tüchtig halfen, konnten die Reisenden gerettet werden und erreichten ihr Ziel. Vergnügt plaudernd verließen Kinder und Erwachsene nach der einstündigen Vorstellung das Kulturhaus. Der siebenjährige Lehnhart Seidel sagte, er hätte keine Angst vor der bösen Hexe gehabt. Er fand die Vorstellung „ganz toll.“ Briana Wichmann aus Nürnberg, die ihre Großeltern in Schkeuditz besuchte, mochte das Schnatterinchen am liebsten. Und Pitti? Der machte sich „platsch quatsch – ach Du meine Nase“ auf die Reise in eine neue Stadt. Puppenspielerin Barbara Augstin (Babett) gab Schnatterinchen, Hoppel und Mischka-Bär ihre Stimme, Norbert Schwarz spielte unter anderem Pittiplatsch. Der frühere Puppenspieler Heinz Schröder, der unter anderem Pittiplatsch und Herrn Fuchs spielte, war im April 2009 gestorben. Er hatte fast 50 Jahre lang den Puppen seine Stimme gegeben. Seit 1993 war er mit dem Pittiplatsch-Ensemble auf Tour. Laut Organisator Mario Behnke wünschten sich viele Zuschauer nach seinem Tod die Weiterführung des Puppentheaters.

Susanne Weidner

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