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Schkeuditz Adebar ist in Mühlstraße zurückgekehrt
Region Schkeuditz Adebar ist in Mühlstraße zurückgekehrt
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17:21 19.05.2015

Gespannter als in den Vorjahren hatten die Schkeuditzer auf diese Nachricht gewartet. Denn selbstverständlich war Adebars Rückkehr beziehungsweise die Akzeptanz des Horstes in der Mühlstraße 15 nicht. Warum? Der Schornstein, auf dem sich der Horst befindet, ist nicht mehr der alte und auch die Nistplatz-Unterlage selbst ist neu.

Binnen zweier Monate ist der "Storchen-Hochsitz" abgerissen und neu aufgebaut worden. Der alte Schlot, der in seiner Standfestigkeit gefährdet war, gehörte ursprünglich zu einer alten Bäckerei, wurde als Schornstein schon Jahre nicht mehr genutzt (die LVZ berichtete). Der neue Schornstein indes ist keiner mehr. Er ist komplett mit Beton ausgegossen und dient lediglich als Storchennest-Hochstand. "Wir sind mit der Bauausführung und der Pünktlichkeit der Firma sehr zufrieden", sagte Umwelt-Baubegleiter Ralf Mäkert.

Auch in Dölzig ist bereits ein Storch im dortigen Horst gesichtet worden. Entsprechende Mitteilung gab Ortsvorsteher Lothar Böttcher am Montag. Im Stadtteil Wehlitz - auch hier steht ein Storchenschlot - ist Adebar ebenfalls zurückgekehrt. Mit der Rückkehr des Storches in die Mühlstraße steht fest, dass es zum Stadtfest im Sommer kein Feuerwerk geben wird. Nach einem Erlass des Sächsischen Ministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ist dies im Umkreis von 1000 Metern eines besetzten Weißstorchenhorstes nicht zulässig.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.04.2013

mey/rohe

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