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Schkeuditz Aids-Truck hält am Gymnasium Schkeuditz
Region Schkeuditz Aids-Truck hält am Gymnasium Schkeuditz
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06:00 20.04.2010
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Schkeuditz

„Zu sechst müssen die Menschen in einer Hütte leben“, ist Maximilian Hubrich aus der zehnten Klasse von den extremen Lebensbedingungen berührt. „Dass sich alle zwölf Sekunden ein Neuer mit Aids infiziert, habe ich nicht für möglich gehalten“, sagte Carolin Kolbe. Eine multimediale, erlebnisorientierte Ausstellung lud zur Auseinandersetzung mit dem Problem Aids und dem afrikanischen Kontinent ein. Mit einem MP3-Player ließen sich zwei Wege durch den Truck beschreiten und zwei bewegende Geschichten akustisch erleben: Konkret werden Besucher in das Leben zweier Jugendlicher in Uganda und Südafrika geführt. So verliert in der einen Geschichte ein südafrikanischer Junge seinen besten Kumpel durch das Virus. Von einem ugandischen Mädchen infizieren sich in der zweiten Geschichte die Eltern. Die Besucher bekommen so einen Einblick, wie stark das alltägliche Leben in diesen Ländern von HIV beziehungsweise Aids beeinflusst ist. Auch werden Möglichkeiten der Solidarität mit Aidskranken, Aidswaisen und gefährdeten Kindern und Jugendlichen vorgestellt. Die Dramatik der Ausbreitung des Virus’ hat seit 2002, seitdem sich das katholische Hilfswerk in Afrika engagiert, nicht nachgelassen. Insbesondere die Lage der Kinder verschlechterte sich in den von Aids besonders betroffenen Ländern, heißt es in einer Mitteilung des Bistums Magdeburg, in dem der Truck noch bis Freitag unterwegs ist. „Wir sind froh, dass wir den Truck nutzen können und dass wir dank der Spedition Uwe Kreutzmann auch einen Fahrer dafür haben“, freut sich Conny Dietze von der Organisation. Am Nachmittag besuchte der Truck Eilenburg.

Roland Heinrich

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