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Schkeuditz Airbus A380 Flugzeug in Schkeuditz
Region Schkeuditz Airbus A380 Flugzeug in Schkeuditz
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21:08 25.10.2009
Schkeuditz

An insgesamt drei Tagen will die Deutsche Lufthansa 120 Touch-And-Go genannte Testflüge durchführen. Dazu werden 30 speziell ausgebildete A380-Piloten je vier Starts und Landungen absolvieren. Diese sollen eventuell auf drei Flughäfen verteilt werden.

„An einem Tag werden wir auf dem Schkeuditzer Flughafen sein“, sagt Wolfgang Weber, Sprecher der Deutschen Lufthansa. „Auf welchen Flughäfen die anderen Testflüge stattfinden, kann ich noch nicht sagen“, erklärt Weber. Die Möglichkeit, dass alle 120 Testflüge in Schkeuditz stattfinden könnten, schließt er aber nicht aus. Seit Anfang der 1990er Jahre vollziehe die Lufthansa hier solche Tests. „Unsere Piloten kennen sich hier aus, die Landebahnen sind schön groß und der Flughafen ist bestens ausgerüstet“, unterstreicht Weber die Vorzüge des Schkeuditzer Airports. Auch sei tagsüber nicht so viel los. „Für die Test brauchen wir freien Himmel“, sagt der Lufthansa-Sprecher.

„Das wird ein absolutes Highlight für uns“, freut sich Lutz Brose, der gleich für die gesamte Spotter-Gemeinschaft spricht. Seit mehrern Jahren fährt der Flugzeug-Fan zum Schkeuditzer Airport, um Raritäten des Luftverkehrs abzulichten. Und zu einer solchen zähle natürlich das weltgrößte Passagierflugzeug .

„Wir freuen uns natürlich, dass die Lufthansa den Flughafen zum wiederholten Male für Testflüge nutzt“, sagt Airport-Sprecher Uwe Schuhart zu den geplanten Ausbildungsflügen. Schon mit dem A340-600 – dem immerhin längsten Passagierflugzeug – sei hier die gute Infrastruktur genutzt worden. Zudem sind solche Ereignisse auch immer ein Besuchermagnet, freut sich Schuhart.

„Das bedeutet wieder mehr Lärm für die Anwohner“, bedauert hingegen Peter Haferstroh von der Bürgerinitiative Gegenlärm die erneuten Aktivitäten am Flughafen. Es wäre an der Zeit, dass der Flughafen mit richtigen Schallschutzmaßnahmen eine Gegenleistung erbringe, so Haferstroh. Auch hoffe er, dass sich die Testflüge nicht auf die südliche Landebahn des Airport beschränkten.

Einen genauen Zeitpunkt für das Pilotentraining indes gibt es noch nicht. Derzeit befände sich der A 380 in Hamburg-Finkenwerder. „Die Maschine muss noch gespritzt werden und jede Menge Kabel müssen gezogen werden“, beschreibt Weber die noch notwendigen Innenarbeiten. Dies dauere etwa ein halbes Jahr.

Roland Heinrich

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