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Schkeuditz Airport-Streik: In Leipzig und Dresden fällt jeder zweite Flug aus
Region Schkeuditz Airport-Streik: In Leipzig und Dresden fällt jeder zweite Flug aus
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19:27 14.01.2019
Beim Streik der Sicherheitskräfte in Stuttgart kam es am vergangenen Donnerstag bereits zu Ausfällen auch in Sachsen. Jetzt wird auch in Leipzig/Halle und Dresden selbst gestreikt. Quelle: dpa
Leipzig/Dresden

Der Warnstreik der Sicherheitskräfte an mehren Airports sorgt am Dienstag für massive Flugausfällen in Sachsen: Jeder zweite Flug fällt hier aus. In Leipzig/Halle fallen von insgesamt 50 Flügen 28 aus, in Dresden 27 von 46. Das teilten beide Airports am Montag mit. Betroffen sind die Strecken nach Frankfurt am Main, München, Stuttgart, Köln/Bonn, Düsseldorf und Barcelona.

„Passagiere, die im Streikzeitraum einen Flug ab Leipzig/Halle oder Dresden geplant haben, werden gebeten, sich unbedingt bei ihrer Airline oder dem Reiseveranstalter über den aktuellen Stand ihres Fluges zu informieren und mehr Zeit einzuplanen“, teilte der Flughafen mit. „Hilfreich ist es zudem, weitestgehend auf Handgepäck zu verzichten oder dieses auf ein Minimum zu reduzieren, um die Sicherheitskontrollen zu beschleunigen.“

Von 4 bis 18 Uhr wollen die Flughafenkontrolleure in Leipzig/Halle die Arbeit niederlegen. In Dresden wird von 3 bis 21 Uhr gestreikt. Zudem kommt es auch am wichtigsten Drehkreuz in Frankfurt am Main zum Ausstand, der dort von 2 bis 20 Uhr gehen soll.

An insgesamt acht Flughäfen wollen die Passagier-Kontrolleure in den Warnstreik treten, um höhere Löhne vor allem im Osten durzusetzen, darunter neben Frankfurt/Main, Leipzig/Halle und Dresden auch Erfurt-Weimar. Ausfälle gibt es dort aber keine: In Erfurt standen am Dienstag ohnehin keine Flüge im Plan.

Bereits am vergangenen Donnerstag war es wegen der Warnstreiks zu Ausfällen in Leipzig und Dresden gekommen. Dabei wurde da in Sachsen gar nicht gestreikt. Weil die aber Kontrolleure in Stuttgart, Köln/Bonn und Düsseldorf die Arbeit niederlegten, wurden auch in Sachsen alle Flüge dorthin gestrichen.

Von Frank Johannsen

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