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Schkeuditz An der Radefelder Allee wühlen sich Bagger ins Erdreich
Region Schkeuditz An der Radefelder Allee wühlen sich Bagger ins Erdreich
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15:25 19.05.2015
An der Radefelder Allee wird tief in der Erde zur Entwässerung des Porschegeländes eine Betonleitung verlegt. Derzeit kämpfen die Bauarbeiter gegen eindringendes Wasser (oben rechts). Die Rohre für die restliche Strecke liegen schon bereit. Quelle: Olaf Barth

Viele, die die Verbindung zwischen der Stadt Schkeuditz und ihren nördlichen Ortsteilen nutzen, fragen sich, was hier gebaut wird. "Stimmt, wir müssen öfters auch neugierigen Radfahrern erklären, dass wir hier eine Wasserleitung verlegen", sagte gestern Polier André Sackczewski von der Johann Gergen Hoch- und Tiefbau GmbH. Über eine Strecke von rund einem Kilometer kommen Stahlbetonröhren mit einem Durchmesser von einem Meter in die Erde. Bis zu sieben Meter tief liegen die Teile. Außerdem werden 18 Schächte gesetzt. Die Leitung soll dann das an der Ecke zur Porsche-Zufahrt Hugo-Junkers-Straße neu gebaute, riesige Regenrückhaltebecken bis zu einem bestimmten Punkt an der B 6 verbinden. Denn dort wird das Wasser weiter unter die Bundesstraße hindurch in den neuen Heidegraben geleitet, der es dann bis in die Weiße Elster führt.

Das alles zusammen ist ein in den letzten Monaten umgesetztes, groß angelegtes Projekt zur Entsorgung des Oberflächenwassers bei Porsche. Während Heidegraben, Regenrückhaltebecken und ein großer Abschnitt der Wasserleitung bereits errichtet sind, macht derzeit den Tiefbauern an der Radefelder Allee Schichtenwasser das Leben schwer. "Immer wieder treffen wir eine Sandblase und dann strömt Wasser in die Baugrube. Wir müssen mächtig mit Pumpen arbeiten, um voranzukommen", erklärte der Polier. Ende des Monats sollte eigentlich alles fertig sein, jetzt könnte es zwei Wochen später werden, schätzte der 48-Jährige und hofft, dass das Wetter weiterhin einigermaßen mitspielt. Olaf Barth

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.10.2013
Olaf Barth

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