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Art Kapella zeigt Werke von 23 Künstlern

Art Kapella zeigt Werke von 23 Künstlern

Mit einer Ausstellungseröffnung gedachten am Sonntag viele Künstler und Schkeuditzer Kulturfreunde der im September 2007 gestorbenen Gerda Viecenz. Sie hatte vor 15 Jahren den Verein Art Kapella mitgegründet und sich bis zu ihren letzten Tagen leidenschaftlich für die Entwicklung der Kapelle auf dem Alten Friedhof zum lebendigen Ort der Kultur für Jugendliche und Künstler eingesetzt.

Schkeuditz. „Wer weiß, ob es das alles hier ohne sie so geben würde“, wurde mehrfach von Wegbegleitern als Frage in den Raum gestellt. In dem werden nun bis zum 26. September 23 Werke von Künstlern gezeigt, die alle schon in der Art Kapella ausgestellt und so auch eine Verbindung zu Gerda Viecenz hatten.

In seiner Laudatio stellte Kurator Gerd W. Fiedler die gezeigten Werke vor und verwob gewohnt kurzweilig die Geschichten der Kunstwerke, Personen und der Art Kapella. In einer nicht minder lebendigen freien Rede erinnerte Bürgermeister Manfred Heumos (CDU) an die Anfänge vor 15 Jahren und Viecenz’ schier unglaublichen Enthusiasmus und Ideenreichtum. Auch an Weggefährten wie die einstige Kulturamtsleiterin Eva Andres, die den ersten Kontakt zu Viecenz geknüpft hatte sowie an die Kapella-Mitstreiterin der ersten Stunde, Eva Fey. Heumos war für den eigentlich erwarteten Oberbürgermeister Jörg Enke (FW) eingesprungen, der kommen wollte, das nun beim Kapellenfest am Sonntag nachholen will.

Der Konzertpianist Roland Fuhrmann spielte Stücke von Chopin. Kräftige Akkorde, mit Vehemenz und Leidenschaft vorgetragen, aber auch mit dem Gespür für die leichten, leisen Töne. Manch Besucher schaute da auf die nahe dem Flügel vom einem Gemälde herablächelnde Gerda Viecenz und mag sich auch bei dieser Musik an sie erinnert gefühlt haben. Falk Anders schuf dieses Porträt nach fotografischen Vorlagen des langjährigen Kapella-Zeitzeugen und Freien Fotografen Armin Kühne.

Olaf Barth

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