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Schkeuditz Attraktion: Nächstes Stadtfest in Schkeuditz wieder mit Feuerwerk
Region Schkeuditz Attraktion: Nächstes Stadtfest in Schkeuditz wieder mit Feuerwerk
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14:08 19.05.2015
Höhenfeuerwerk: Das Schkeuditzer Stadtfest wird im nächsten Jahr wieder eines haben. Quelle: Michael Strohmeyer

Wie berichtet hatte sich der neue Stadtentwicklungsausschuss der Flughafenstadt in seiner ersten Sitzung vor zwei Wochen mit dem kommenden Stadtfest befasst und auf Anregung einige Veränderung als Empfehlung beschlossen. Welche das sind, ließ Enke nach der Sitzung noch unbeantwortet.

Dabei dürften den Schkeuditzer die geplanten Neuerungen freudig stimmen: Als wichtigste Änderung nämlich soll es zum Fest vom 25. bis 28. Juni 2015 wieder ein Feuerwerk geben. Das konnte wegen umweltrechtlicher Bestimmungen - die Schutzzone um den Storchenhorst in der Mühlstraße war erweitert worden - seit 2012 nicht mehr stattfinden. Bei jedem der seitdem abgehaltenen drei Stadtfeste wurde das Fehlen des Feuerwerks von den Schkeuditzern als Manko angesehen. Nun soll es im nächsten Jahr nicht auf dem Markt, sondern auf dem "Malzberg" - dem Gelände der ehemaligen Malzfabrik - gezündet werden.

"Am besten wird man es vom Rathausplatz aus sehen können", sagte Enke. Zudem sei das ehemalige Malzfabrik-Gelände aus Sicherheitsgründen auch abgesperrt. Nicht nur der Ort, auch der Termin für das Feuerwerk steht schon: Am 27. Juni, um 22.45 Uhr, soll das Höhenfeuerwerk starten. "In welchem Umfang hängt von den finanziellen Rahmenbedingungen ab", sagte Enke. Wie die aussehen, wollte er aber nicht sagen.

Für das Stadtfest insgesamt habe die Stadt in den letzten drei Jahren ohne Feuerwerk im Durchschnitt rund 82 000 Euro pro Jahr ausgegeben, informierte Stadtsprecher Helge Fischer auf Nachfrage der LVZ. "60 000 Euro stammen aus Eigenmitteln der Stadt", sagte er. Mit Spenden und Standgebühren kämen noch einmal 22 000 Euro zusammen. Für die einzelnen Künstler, die Gema, die Security und auch für den Technischen Service Schkeuditz, der täglich Reinigungen durchführe, würden im Schnitt pro Jahr rund 34 000 Euro bezahlt.

Ein weiterer Punkt, der vor allem in diesem Jahr bemängelt wurde, wird ebenfalls geändert: Die Ausschank- und Musikzeiten sollen verlängert werden. Bisher war beim viertägigen Stadtfest am ersten Tag bis 23.30 Uhr und am zweiten und dritten Tag bis 0.30 Uhr geöffnet. Nun soll Donnerstag bis 24 Uhr und Freitag und Sonnabend bis 1.30 Uhr geöffnet sein. Am Sonntag bleibt es bei 18 Uhr Ausschankschluss.

Während die Öffnungszeiten nach hinten verlegt werden, soll der Lampion- oder Fackelumzug hauptsächlich wegen der teilnehmenden Kinder vorgezogen werden. "Klar ist es da noch hell. Aber ich denke, dass die Kinder trotzdem ihren Spaß haben werden", meinte Enke. Von 19 bis 20 Uhr soll der Umzug entlang der bekannten Strecke von der Feuerwehr über den Rathausplatz, die Friedrich-Ebert-Straße und die Ringstraße zum Kulturhaus Sonne führen. Während diese Strecke die altbewährte bleibt, wird die des Festumzuges verkürzt. Am Rathausplatz soll der Tross aus Stadtverwaltung, Vereinen und Wirtschaft im nächsten Jahr enden.

Während diese vier Stadtfeständerungen im nächsten Jahr getestet und auf Fortsetzungsfähigkeit geprüft werden sollen, ist das Organisationsteam nach wie vor für Vorschläge offen. In Kürze werde extra dafür die E-Mail-Adresse stadtfest@schkeuditz.de eingerichtet, bestätigte der Stadtsprecher gestern. Generell zeigte sich der Oberbürgermeister dankbar für die eingegangenen Vorschläge und lobte das Engagement der Moderatoren einer entsprechenden Plattform-Seite auf Facebook.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.10.2014
Roland Heinrich

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