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Auch ohne Donnerstag-Auftakt soll es ein tolles Fest werden

Schkeuditzer feiern drei Tage Auch ohne Donnerstag-Auftakt soll es ein tolles Fest werden

Vor dem Schkeuditzer Stadtfest erklärt Cheforganisator Volker Mönnig die Hintergründe für einige Änderungen. Immerhin beginnt unter anderem das Fest einen Tag später als sonst.

Cheforganisator Volker Mönnig (rechts) und sein Kollege Jens Feig rühren die Werbetrommel für das 26. Schkeuditzer Stadtfest

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Beim nun erst am Freitag statt wie sonst am Donnerstag beginnenden 26. Schkeuditzer Stadtfest ist einiges anders als in den Jahren zuvor. Dennoch gehen die Veranstalter um Cheforganisator Volker Mönnig davon aus, dass auch diesmal wieder bis zu 10 000 Besucher pro Tag die Schkeuditzer Innenstadt beleben und gemeinsam feiern werden.

Eigentlich erfolgte der Stadtfest-Auftakt immer donnerstags mit dem Senioren-Nachmittag. Und am Abend spielte dann traditionell die Band „The Firebirds“ als Garant dafür, dass dann der Platz vor der Marktbühne „gerammelt“ voll ist und damit auch die Absätze an den Verpflegungsständen stimmten. „In diesem Jahr kann die Band aber nicht am Donnerstag auftreten, was dann der letzte Kick war, den Donnerstag als Veranstaltungstag aus dem Programm zu nehmen. Zuvor hatten bereits viele Besucher gesagt, dass sie den Donnerstag nicht für so gut halten, also testen wir jetzt den Freitag als Starttag“, erklärte Mönnig. Der Leiter des Kulturhauses Sonne versicherte, dass in dem Zusammenhang weder Geld noch Programmpunkte eingespart wurden. Lediglich das abendliche Donnerstag-Bühnenprogramm entfalle. „Am Freitag geht es aber wie gewohnt nachmittags mit dem Seniorenprogramm los. Zuvor wird 14 Uhr der Oberbürgermeister das Fest mit dem Fassbieranstich feierlich eröffnen“, so Mönnig. Auch auf die Publikumslieblinge „The Firebirds“ müsse nicht verzichtet werden. Statt zum Auftakt spielen sie nun am Sonntag von 17 bis 19 Uhr zum Ende des Festes. Damit geht das Fest auch eine Stunde länger als die vergangenen Jahre. Nach dem jetzigen Stand der Dinge soll auch 2018 auf den Donnerstag verzichtet werden, doch Endgültiges lässt sich erst nach der Auswertung des diesjährigen Festes mitteilen, sagte Mönnig.

Neben der Veränderung im Kalender gibt es aber auch im Programm und im Stadtbild Einschnitte. Denn der absolute, in den Himmel ragende Hingucker fehlt in diesem Jahr. Zwar prangt das Riesenrad wieder als Stadtfest-Symbol auf allen Plakaten, doch dabei sein wird es diesmal nicht. „Der Betreiber hatte kurzfristig abgesagt und das auch nicht näher begründet. Seine Zusage für nächstes Jahr hat er allerdings bereits gegeben“, hofft Mönnig dann auf die Rückkehr des Riesenrades. Der Einschnitt im Programm betrifft den Festumzug, denn den wird es in diesem und voraussichtlich auch in den nächsten Jahren nicht geben. „Die Beteiligung hatte einfach zu sehr nachgelassen. Als einziges Unternehmen aus dem Bereich Handwerker und Gewerbe wäre die Firma Fräntzel & Sommer mitgelaufen. Auch bei den Vereinen ist die Teilnahme rückläufig. Und mit den Schulen ist es schwer wegen der bereits begonnenen Ferien“, nannte Mönnig Gründe für die Absage des Festumzuges. Zudem hätte es auch immer größere Zuschauer-Lücken an den Straßenrändern gegeben. Vielleicht auch deshalb, weil manche Präsentationen zuletzt nicht mehr so kreativ und überzeugend waren. „Das muss von innen heraus kommen, ohne Vorgaben der Stadt. Da hatte mir vor einigen Jahren der Festumzug zum Beispiel in Dölzig bedeutend besser gefallen“, gibt Mönnig zu. Alle Beteiligten hätten nun Zeit, sich Gedanken zu machen, um spätestens bei einem Festumzug anlässlich des 30. Stadtfestes wieder zur Hochform aufzulaufen.

Zu den Neuerungen dieses Jahr gehört aber auch eine Erweiterung. Denn bei dem Programm für Kinder wurde draufgesattelt. „Es gibt mehr Spiel-, Mitmach- und Bastel-Angebote, die jetzt im Rathaushof und in der Lessingstraße positioniert sind. Die Stadtwerke stellen zum Beispiel eine Riesen-XXL-Hüpfburg auf. Und in den Kolonnaden wartet die Kreativ-Werkstatt ,Blechnapf’ auf die Besucher“, zählt Mönnig auf. Ein sportlicher Höhepunkt des Festes sei wieder der Auenwaldlauf. Zudem gebe es auch ohne Riesenrad wieder viele Fahrgeschäfte des Schkeuditzer Schaustellers Camillo Franzelius. Wenn er und Oberbürgermeister Jörg Enke (FW) am Freitag um 16 Uhr die Fahrgeschäfte eröffnen, gibt es dann wieder 30 Minuten lang freie Fahrt für alle auf allen Geräten.

Mönnigs ganz persönlicher Musik-Tipp im vollen Programm ist am Sonntag ab 14 Uhr Tino Standhaft mit Band auf der Rathaushof-Bühne. Und sonst wünsche er sich einfach nur „ein friedliches Fest mit möglichst vielen Besuchern bei angenehmen Temperaturen“.

Von Olaf Barth

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