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"Auenschreck"-Strecke ist verkauft

"Auenschreck"-Strecke ist verkauft

Seit Mai 1998 rollen auf den Gleisen der Bahnline zwischen Böhlitz-Ehrenberg und Merseburg keine Züge mehr. Der im Volksmund Auenschreck genannte Zug hatte ausgedient.

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Am ehemaligen Dölziger Bahnhof werden derzeit die alten Gleise der Deutschen Bahn entfernt. Ende letzten Jahres hat das Unternehmen den Abschnitt zwischen Böhlitz-Ehrenberg und dem sachsen-anhaltischen Friedensdorf verkauft. Der Käufer ist noch unbekannt.

Quelle: Michael Strohmeyer

An eine Demontage der Gleise wurde seitens der DB für die nächsten Jahren damals nicht gedacht. "Zum einen verursacht die Strecke keine großen Kosten, zum anderen wäre ja auch eine Nutzung durch Dritte vorstellbar, beispielsweise mit Draisinen oder ähnlichem", begründete ein Bahnsprecher 2001. Aktualität erlangte die Nachnutzung des Streckenabschnitts durch den Entwurf des Landesentwicklungsplanes (LEP). Hier nämlich war sie gefordert. Wobei sich diese "verkehrliche Nachnutzung" jedoch nicht auf Schienenfahrzeuge beschränkte, sondern auch Radwege als Möglichkeit nannte.

Befragt zu den derzeitigen Arbeiten an den Gleisen, teilte die DB gestern mit, dass ein Streckenabschnitt der Merseburg-Leipzig-Leutzsch-Verbindung verkauft worden ist. "Der Abschnitt Böhlitz-Ehrenberg bis Friedensdorf in Sachsen-Anhalt wurde Ende 2012 verkauft. Der Besitzübergang auf den Käufer erfolgte zum 31. Dezember. Angaben zum Käufer dürfen wir aus datenschutz- und vertragsrechtlichen Gründen nicht machen", teilte die DB auf Anfrage mit.

Bereits im Juni letzten Jahres wurde die Freistellung des größten Teils der Strecke von Bahnbetriebszwecken im Bundesanzeiger veröffentlich und binnen einer Frist von einem Monat zur Stellungnahme aufgefordert. Die Freistellung wird festgestellt, wenn kein Verkehrsbedürfnis mehr besteht und langfristig eine Nutzung der Infrastruktur im Rahmen der Zweckbestimmung nicht mehr zu erwarten ist, heißt es im Allgemeinen Eisenbahngesetz. Ein letzter, knapp 400 Meter langer und schon verkaufter Strecken-Teil ist seit 8. Februar im Bundesanzeiger nachzulesen. Hier werden noch bis Freitag die Träger der Landes- und Regionalplanung oder die betroffenen Gemeinden zur Stellungnahme aufgefordert.

"Der Käufer ist uns unbekannt", sagte Schkeuditz' Stadtsprecher Helge Fischer. Im Rahmen der Veräußerung der insgesamt mehr als 17 Kilometer langen ehemaligen Bahnstrecke sei die Stadt gefragt worden, ob sie ihr Vorkaufsrecht wahrnehmen wolle. Das habe man verneint.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.03.2013

Roland Heinrich

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