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Schkeuditz Ausbau-Strecke der B 181 wird rund 500 Meter kürzer
Region Schkeuditz Ausbau-Strecke der B 181 wird rund 500 Meter kürzer
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00:31 31.05.2015
Schon seit Jahren ist diese Kreuzung bei Dölzig ein neuralgischer Verkehrsknotenpunkt. Mit dem Ausbau der B 181 soll es auch hier Veränderungen geben. Quelle: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Das bestätigte die Lasuv-Sprecherin Isabel Siebert auf Anfrage der LVZ. "Der vierstreifige Ausbau der B 181 ist nur noch bis zur Einmündung der Kreisstraße 7961 vorgesehen", sagte sie. Jene K 7961 heißt auch Rückmarsdorfer Straße und gehört zum Landkreis Leipzig, der hier an Nordsachsen und die Stadt Leipzig grenzt. Bisherige Planungen gingen von einer etwa 500 Meter längeren Ausbaustrecke bis zur Kreuzung der B 181 mit der Bienitzstraße und dem Sportplatzweg aus. Dagegen hat sich Leipzig augenscheinlich gewehrt. Damit befindet sich die Ausbaustrecke, die auch mit einer Änderung im Trassenverlauf geplant wird, nun komplett nur auf nordsächsischem Territorium.

An der Umverlegung der Trasse beziehungsweise an der Ortsumfahrung bei Dölzig wird festgehalten, obwohl Dölziger schon bei ersten Planentwürfen deren Notwendigkeit anzweifelten. Die alte Trasse soll dann als Radweg genutzt werden. Nördlich der übrigen Strecke soll ein Radweg angebaut werden, teilte Siebert mit. Wann es zum Baustart kommt, könne allerdings noch nicht gesagt werden.

Die jetzt geänderten Planunterlagen liegen im Bürgeramt vom 8. Juni bis zum 7. Juli in der Stabsstelle Stadtentwicklung, Rathausplatz 7, während der Öffnungszeiten zur allgemeinen Einsichtnahme aus, teilte Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) auf der jüngsten Stadtratssitzung mit. "In Abhängigkeit der eingehenden Stellungnahmen nach der Auslegung wird die Landesdirektion über die Erteilung des Planfeststellungsbeschlusses entscheiden", informierte die Lasuv-Sprecherin. Danach sei die Ausführungsplanung zu erstellen und die Finanzierung abzusichern. "Erst wenn wir vollziehbares Baurecht haben, kann seriös eine terminliche Aussage zu einem möglichen Baubeginn gemacht werden", sagte Siebert.

Bereits seit den 1990er Jahren ist der Ausbau im Gespräch. Im November 2006 wurde ein erster Planfeststellungsantrag eingereicht, eine erste Auslegung erfolgte dann Anfang 2009. Aus Gründen der Verfahrenstransparenz und des Umfangs der Änderungen würden die Planungspapiere nun öffentlich neu ausgelegt. "Die Unterlagen liegen der Stadtverwaltung noch nicht vor, deshalb können noch keine Aussagen zu den Änderungen getroffen werden", sagte der Oberbürgermeister.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.05.2015
Roland Heinrich

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