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Ausgebrannte Antonow wird nun verschrottet

Ausgebrannte Antonow wird nun verschrottet

Gestern Nachmittag hat die Elstertrebnitzer Firma Schrott Wetzel damit begonnen, die Ende voriger Woche am Flughafen Leipzig/Halle ausgebrannte AN 12 zu zerlegen.

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Das auf dem Flughafen Leipzig/Halle ausgebrannte Transportflugzeug AN 12 wird von der Elstertrebnitzer Firma Schrott Wetzel zerlegt und entsorgt. Unter anderem trat somit auch dieses eine von vier Triebwerken am Greifer des Abbruchfahrzeuges seine letzte Luftreise an.

Quelle: Olaf Barth

Schkeuditz. Mit ihrer Spezialtechnik bereitete die Firma das Wrack mit schwerer Technik auf den Abtransport und die Entsorgung vor. Zunächst waren im Laufe des Nachmittags die Tragflächen zerschnitten worden, ehe danach die vier Triebwerke der Turboprop-Maschine herausgehoben werden konnten. Die Flughafen-Wehr begleitete mit ihren Spezialfahrzeugen die Arbeiten, um eventuell aus dem Wrack auslaufende Betriebsflüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl, das sich mit dem Löschwasser vermischt hat, sofort mit Bindemitteln aufnehmen zu können. Die Schrott-Firma war vor kurzem bereits am Flughafen im Einsatz: Am 5. August hatte sie mit der Zerlegung des Flughafen-Oldtimers TU-134 begonnen.

Vor der gestrigen Verschrottung der AN 12 waren am Wochenende die Untersuchungen zur Brandursache beendet und das Wrack frei gegeben worden, informierte Flughafen-Sprecher Uwe Schuhart. Ergebnisse würden frühestens in sechs bis acht Wochen vorliegen. Wie die LVZ ausführlich berichtete, war das ukrainische Frachtflugzeug vom Typ Antonow 12 aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten. Die Besatzung hatte sich retten können, doch die Fracht wurde im Flammenmeer vernichtet: Knapp 49 000 für Russland bestimmte lebende Küken verbrannten.

Anfängliche Vermutungen, dass es sich hierbei um einen DHL-Flug handeln könnte, bestätigten sich nicht. Vielmehr war die Maschine von der Ukraine Airline Alliance gechartert worden. Airport-Sprecher Schuhart bestätigte, dass DHL im regelmäßigen Linienbetrieb keine der alten und besonders lauten Turboprop-Maschinen der Typen AN 12 und AN 26 mehr einsetzt. Die ausgebrannte AN 12 und andere noch am Flughafen verkehrenden Maschinen dieser Art würden von anderen Unternehmen gechartert. "So lange diese Maschinen vom Luftfahrtbundesamt eine Einfluggenehmigung haben, ist ihr Einsatz hier zulässig", sagte Schuhart. Nachtfluglärmgegner kritisieren den Einsatz dieser Maschinen, weil sie besonders laut sind und aufgrund ihres hohen Alters ein Sicherheitsrisiko darstellen würden. Olaf Barth

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.08.2013

Olaf Barth

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