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Schkeuditz Ausschuss berät heute über Fassade für Bürgeramt
Region Schkeuditz Ausschuss berät heute über Fassade für Bürgeramt
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06:00 01.03.2011
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Schkeuditz

Ein echter Hingucker soll das Gebäude neben dam alten Straßenbahndepot erst recht auch dann sein, wenn die Fassade gestaltet ist – sowohl was die Farbgebung als auch die Beschriftung angeht.

Doch ehe abschließend darüber diskutiert werden kann, gilt es eine grundsätzliche Entscheidung über Technologie und Material zur Gestaltung der Gebäudeoberfläche zu treffen. Oder, wie es Bauamtsleiter Wolfgang Walter ausdrückte: „Welchen Anzug soll das Gebäude erhalten?“

Vor dem abschließenden Beschluss im Stadtrat am 10. März können sich heute ab 19 Uhr im Kulturhaus Sonne die Mitglieder des Technischen Ausschusses schon mal vorab eine Meinung bilden und eine Tendenz aufzeigen, ob die Vorstellung der Stadtverwaltung mehrheitsfähig ist. Denn diese präferiert die Variante „Tonziegelplatte auf einer hinterlüfteten Wärmedämmung“. Augenscheinlichster Nachteil: Dieses Verfahren kostet mit zirka 270 000 Euro rund 130 000 Euro mehr als die Variante „Silikat-Putz auf einem Wärmedämmverbundsystem“ und sprengt damit genau um diese Summe den mit 2,4 Millionen Euro geplanten Kostenrahmen für den Neubau. Doch Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) unterbreitet folgenden Kostendeckungsvorschlag: „Nach Aufstellung des Haushaltes sind doch noch Konzessionsabgaben der Kommunalen Wasserwerke Leipzig für das Jahr 2009 gekommen. Es würde funktionieren.“

Walter und Enke betonen, dass auch die preisgünstigere Variante dem aktuellen Stand der Technik entspricht und zudem alle Möglichkeiten der farblichen Gestaltung offen lässt. Während der Haltbarkeitsdauer von 60 bis 70 Jahren müsste die Fassade vier- bis fünfmal ausgebessert und neu angestrichen werden. Die hinterlüftete Tonziegel-Variante dagegen wäre zirka 130 Jahre haltbar, ohne zusätzliche Arbeiten in dieser Zeit. Außerdem ist dies laut Walter die bauphysikalisch bessere Variante. Ebenso würde sich aus städtebaulicher Sicht das Bürgeramt mit diesem höherwertigeren „Anzug“ gut in das Umfeld bestehender Gebäude einfügen.

Olaf Barth

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