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Schkeuditz Badener interessiert Leipziger Region
Region Schkeuditz Badener interessiert Leipziger Region
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12:59 12.05.2011
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Schkeuditz/Bühl

Über „sehr viele gute Gespräche“ im Westen Baden-Württembergs freute sich nicht zuletzt auch Sandra Brandt, die Geschäftsführerin des Tourismusvereins Leipziger Neuseenland.

„Die Besucher an unserem Stand waren sehr offen und interessiert. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Viele kannten durch die Partnerschaft zu Schkeuditz auch schon Leipzig und das Neuseenland“, schwärmte gestern rückblickend Sandra Brandt. Sie habe den Eindruck, dass viele Badener den Schkeuditz-Stand zum Anlass nahmen, nun endlich selbst einmal die vorgestellte Region zu besuchen. „Schkeuditz und Leipzig sind vom Image her in Bühl absolut positiv besetzt. Und wir haben auch wieder sehr viele Prospekte unters Volk gebracht“, so Brandt. Sie freue sich sehr darüber, dass die Stadt Schkeuditz sich fest zugehörig zum Tourismusverein Leipziger Neuseenland begreift und dem Verein so die Möglichkeit für diese tolle Präsentation am Rande des Schwarzwalds gab.

Denn abseits des offiziellen Besuchsprogramms anlässlich 20 Jahre Städtepartnerschaft Schkeuditz-Bühl (LVZ berichtete) beteiligten sich die Sachsen auch an einer Leistungsschau, die dort gerade im Rahmen der baden-württembergischen Heimattage ausgerichtet wurde. „Wir hatten zirka 50 Quadratmeter in unserem Open-Air-Pavillon im Stadtgarten. Dort haben wir Schkeuditz, das Neuseenland und den Biedermeierstrand sowie die Mühlenregion Nordsachsen präsentiert“, schilderte Anja Liebscher-Krell, die den Hut auf hatte. Sie ist Mitarbeiterin der Stadtverwaltung und betreute gemeinsam mit Brandt sowie ihren Kollegen Andrea Schön und Klaus Sander den Stand. Besonders begeistert seien die Besucher, vor allem die Kleinen, von dem Modell einer Bockwindmühle gewesen. „So etwas kennen die Menschen dort nicht. Das stieß auf großes Interesse, zumal man auch etwas anfassen und in einer mit Korn gefüllten kleinen Schatzkiste Süßigkeiten herausfischen konnte“, sagte Liebscher-Grell schmunzelnd. Sie teilt die Eindrücke ihrer Mitstreiterin vom Neuseenland: „Es hat die Leute sehr interessiert, wie aus der einstigen Braunkohlentagebau-Landschaft ein Ort für Tourismus und aktive Freizeitgestaltung wurde. Und auch der Leipziger Zoo ist vielen aus dem Fernsehen schon ein Begriff.“

Bei einer Sache allerdings seien viele Badener verzweifelt – beim Aussprechen des Wortes Schkeuditz. „Das kriegen die mit ihrem Dialekt anfangs nicht gleich hin“, sagte Liebscher-Krell lachend.

Olaf Barth

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