Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Schkeuditz Bald Zebrastreifen am Rathausplatz?
Region Schkeuditz Bald Zebrastreifen am Rathausplatz?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:27 21.01.2010
Anzeige

. Im Gespräch ist ein Fußgängerüberweg, entschieden ist noch nichts.

Polizei, Rettungswagen und viele diskutierende Passanten: Große Aufregung am Montag, als vormittags ein Mann in ein Auto lief und ambulant versorgt werden musste. Viele sagten, dass das nur eine Frage der Zeit war, bis mal was passiert. Und sie befürchteten, dass dies nicht der letzte Unfall sei, falls sich hier nichts ändert. Gemeint ist dabei die Unübersichtlichkeit an der Straße, die die beiden Geschäftszeilen Rathauscarrée und Sonnenpassage trennt.

Bereits im Herbst standen genau in Höhe der jüngsten Unfallstelle drei Amtsleiter aus dem Schkeuditzer Rathaus, um über mögliche Maßnahmen für eine Verbesserung der Situation zu beraten. Michael Winiecki vom Ordnungsamt, Bauamtsleiter Wolfgang Walter und Frank Wenzel, der das Amt für Stadtentwicklung und Wirtschaft leitet, spielten gedanklich einige Varianten durch. Inzwischen existieren konkretere Vorstellungen, wie die Situation an besagter Stelle entschärft werden könnte. „In der Stadtverwaltung gibt es einen Vorschlag, aber wir wollen keinen Schnellschuss. Uns ist die Brisanz des Themas bewusst, wir haben diesbezüglich auch schon Post von Senioren bekommen. Deshalb werden wir zu dem Vorschlag, das betrifft einen Zebrastreifen, auch die Meinungen der Anrainer einholen, ehe wir uns abschließend äußern“, sagte diese Woche Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler). Er gehe davon aus, dass der Vorschlag dann auch Thema im Technischen Ausschuss des Stadtrates ist und dort beraten wird.

Stadträte drängen ebenfalls auf eine Lösung. Zum Beispiel hat in der letzten Stadtratssitzung die SPD-Fraktion einen Antrag eingebracht, der sich mit einem Verkehrskonzept für das Stadtzentrum befasst. Unter anderem geht es da genau um den beschriebenen Bereich am Rathausplatz. Dieser sei der Meistbefahrene der Schkeuditzer Innenstadt und produziere unvertretbares Gefährdungspotenzial für Fußgänger. So schlägt die SPD hier die Einrichtung eines Fußgängerüberweges vor und die Umwidmung der Kurzparkzone in eine Halteverbotszone. Generell würden in vielen Bereichen der Innenstadt Fußgänger und Radfahrer durch schlecht organisierten Verkehr unnötigen Gefahren ausgesetzt. Vor dem Hintergrund der bisher erfolgreichen Innenstadtentwicklung sei das nicht tragbar, heißt es in dem SPD-Antrag weiter, der nun im Technischen Ausschuss beraten werden soll. Viele Schkeuditzer jedenfalls, besonders die älteren, hoffen auf eine baldige Verbesserung der Verkehrssituation, wie eine Blitz-Umfrage der LVZ ergab.

Olaf Barth

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Dass der strenge Winter aus einem ganz besonderen Blickwinkel offenbar auch seine guten Seiten hat, wurde auf der jüngsten Stadtratssitzung deutlich. Denn dort wurde beschlossen, 320000 Euro für die Anschaffung auch neuer Winterdiensttechnik auszugeben.

21.01.2010

In Sachen Netto-Steuereinnahmen 2009 zeichnet sich für die Kassen der Städte und Gemeinden ein düsteres Bild ab. Laut Statistischem Landesamt sind in den ersten drei Quartalen vor allem die Einnahmen bei der Gewerbesteuer dramatisch zurückgegangen.

21.01.2010

Mit einer Besonderheit wartete die inzwischen sechste Bildungsmesse in Schkeuditz auf. Bei der zum dritten Mal im Kulturhaus Sonne stattfindenden Veranstaltung zur beruflichen Orientierung waren zugleich die Schkeuditzer Gymnasiasten zugegen.

20.01.2010
Anzeige