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Bald mehr musikalische Angebote - Kreismusikschule ist ab September mit komplettem Fachbereich in Schkeuditz

Bald mehr musikalische Angebote - Kreismusikschule ist ab September mit komplettem Fachbereich in Schkeuditz

Das derzeit noch begrenzte Angebot der Kreismusikschule (KMS) Nordsachsen "Heinrich Schütz" in Schkeuditz soll ab kommendem Schuljahr auf den vollen Umfang ausgebaut werden.

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Im Schulterschluss: Elvira Dreßen und Jürgen Melzer.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Davon sollen nicht nur die Schüler der Leibniz-Grundschule und des Gymnasiums profitieren. Auch für die Schkeuditzer soll das musikalische Angebot offen sein.

"Wir haben durchaus 'Schüler', die sich im Alter des Ruhestandes befinden und sich dazu durchgerungen haben, ein Instrument neu zu lernen oder in Vergessenheit Geratenes wieder aufzufrischen. Wenn es dann zu Aufführungen kommt, ist die ganze Familie dabei - und stolz auf die Oma oder den Opa", erzählt Elvira Dreßen, Leiterin der KMS-Nordsachsen, begeistert. Ab dem kommenden Schuljahr sollen auch die Schkeuditzer die Möglichkeit haben, das Angebot der musikalischen Ausbildung nutzen zu können. Hauptsächlich aber sollen die Grundschüler und Gymnasiasten profitieren.

Dass Schkeuditz für die geplante Aufwertung, die der Standort der KMS erfahren soll, das notwendige Potenzial bietet, davon ist Dreßen überzeugt. "Der Schulcampus im Zentrum von Schkeuditz birgt ideale Voraussetzungen. Wenn der Anbau am Gymnasium fertig ist, sind auch die räumlichen Gegebenheiten geschaffen", zeigt sich Dreßen voller Vorfreude. "Wir wollen uns am Gymnasium vollumfänglich präsentieren. Es ist wie ein Neustart anzusehen und die Schkeuditzer sollen davon profitieren", fasst sie zusammen. Mit dem kompletten Fachbereich nämlich will die KMS ab September vor Ort sein.

"Der Anbau wird zum neuen Schuljahr dann auch fertig werden", gibt Gymnasiumsleiter Jürgen Melzer Informationen des Schulträgers weiter. Auch Bauamtsleiter Wolfgang Walter bestätigte unlängst, dass die Bauarbeiten am Gymnasium im Zeitplan lägen. "Momentan finden am Anbau Verputzarbeiten statt", informierte er.

"Ich freue mich auf den Ausbau der musikalischen Angebote. Auch wenn bisher ja schon eine Zusammenarbeit existiert, von der Erweiterung profitiert jeder", sagte Melzer. So gehöre die Zeit, in der einige Schüler wegen des begrenzten Angebotes die Stadt verlassen und zum Beispiel nach Leipzig fahren müssen, der Vergangenheit an. Nebenbei erwähnt der Schulleiter noch, dass sich die Kooperation aufgrund des gleichen Trägers auch anbietet und unkompliziert und ohne zusätzliche Kosten für die Partner umsetzen lasse.

Auf die schon reichhaltigen Vereins-Angebote im musischen Bereich angesprochen, reagiert Dreßen kämpferisch und nennt ihr Motto: "Einem Schüler, der in der Bäckerstraße Fleischer werden möchte, obwohl dort schon mehrere Fleischer sind, das Vorhaben auszureden, halte ich für falsch. Nein, er muss einfach der beste Fleischer in der Bäckerstraße werden!" Übersetzt bedeute das, dass sie willens sei, "Energie und Saft" in den Schkeuditzer Neustart zu stecken.

Dreßen spielt natürlich selbst auch Instrumente. Sowohl das Cello als auch das Klavier weiß die 56-Jährige zu bedienen. Sie ist ausgebildete Opern- und Konzertsängerin und seit 2001 Leiterin der KMS. Länger, nämlich seit 1994, ist sie Dozentin an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater. In Melpitz bei Torgau ist Dreßen im Verein Musikscheune Melpitz aktiv.

Was die Schüler und auch die Schkeuditzer ab September genau erwarten können, wird am 18. und 20. Juni, jeweils von 14 bis 18 Uhr, am Gymnasium präsentiert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.05.2013

Roland Heinrich

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