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Schkeuditz Bauarbeiten an Schkeuditzer Haarnadelkurve
Region Schkeuditz Bauarbeiten an Schkeuditzer Haarnadelkurve
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00:34 03.08.2015
Neue Mischwasserleitungen werden in der Bahnhofstraße verlegt. Auch ein defekter Kanal wurde erneuert. Bei Starkregen soll in dieser Senke das Wasser künftig besser ablaufen können. Quelle: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Die Kommunalen Wasserwerke Leipzig (KWL) nämlich lassen momentan neue Mischwasserleitungen an eben jener Stelle verlegen. In den Vorjahren war dort - so wie jetzt während der Bauzeit auch - keine Durchfahrt möglich, weil die Senke, zu der hin alle angrenzenden Straßen abschüssig verlaufen, nach einem ergiebigem Regenguss komplett unter Wasser stand und einem See glich.

"Komplett ausschließen kann ich dieses Ereignis aber nicht. Die Leitungen, die wir jetzt hier verlegen, sollten jedoch für einen zügigen Abfluss des Wassers sorgen", sagte Stephan Lewik, Polier der Firma Diringer und Scheidel aus Leipzig, die hier im Auftrag der KWL arbeitet. Bis zum 21. August soll die Unterführung in der Bahnhofstraße gesperrt bleiben. Dann sollen nördlich der Bahngleise in der Edisonstraße mehrere weitere Mischwasserkanäle verlegt werden. "Für diese Zeit dann wird die Unterführung wieder frei sein und nur in der Edisonstraße wird gesperrt", sagte Lewik.

Die momentanen Bauarbeiten waren nötig, weil unter der Bahntrasse ein Mischwasserkanal defekt war. Außerdem sollen Vorgaben aus dem Generalentwässerungsplan der Stadt Schkeuditz umgesetzt werden, hieß es von den KWL. In die umfangreichen Neu- und Umverlegungsmaßnahmen investieren die KWL rund 815 000 Euro. Mit zum Gesamt-Bau gehört auch ein Rückhaltebecken, welches im Frühjahr in der Turnerstraße errichtet wurde und etwa 300 Kubikmeter Wasser fasst. Ein Drosselbauwerk und eine Verbindung zum Abwasserkanal in der Turnerstraße wurden ebenfalls gebaut (die LVZ berichtete).

Wenn die Bauarbeiten unter der Bahntrasse beendet sind und die Fahrbahndecke wieder mit Beton geschlossen ist, muss an einer Ecke noch einmal gebaut werden. "Wir haben festgestellt, dass ein Rohr ein gegenläufiges Gefälle hat. Das müssen wir beheben", sagte der Polier. Jenes Rohr führe unterhalb der Stützmauer, die sich in der südlichen Kurve der Unterführung befindet, entlang. Dadurch sind die Arbeiten nicht ganz so einfach, gab Lewik zu.

Wohl auch noch im September werde also im Bereich der Gleisunterquerung gearbeitet. "Dafür wird aber keine Vollsperrung nötig sein", meinte Lewik. "Womöglich wird es eine Baustellenampel geben", ergänzte er. Eine ähnliche Baustelleneinrichtung gab es schon zu Beginn des Jahres, als zum ersten Mal an dieser Stelle gebaut wurde.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.08.2015
Roland Heinrich

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