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Schkeuditz „Bauboom“ in Schkeuditz
Region Schkeuditz „Bauboom“ in Schkeuditz
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10:00 21.09.2011
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Schkeuditz

„Man merkt, es wird Herbst, das Baugeschehen nimmt wieder zu“, kommentierte unlängst der Schkeuditzer Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) die Beschäftigung der Stadträte mit zahlreichen Informationen und Unterlagen zur Vergabe von Bauleistungen. Er selbst hatte ja während der Sommerpause zum jetzigen „Bauboom“ beigetragen, indem er stellvertretend für die Stadträte Aufträge an Firmen erteilte. Mittels Kompetenzübertragung war Enke dazu ermächtigt worden. Zum Beispiel werden in Glesien die Zufahrt zum Friedhof errichtet, der Gehweg in der Kölsaer Straße ausgebaut und der Fußweg in der Freistraße neu angelegt. Die Maßnahmen reichen bis ins erste Halbjahr 2012 und wurden bei einer Bruttosumme von knapp 126 000 Euro an eine Leipziger Firma vergeben. 89 Prozent der Nettokosten werden über das Ile-Förderprogramm abgedeckt.

Im Rahmen dieses Programmes wird jetzt auch das Vorhaben Ausbau Teichblick in Gerbisdorf ausgeführt. Der Auftrag mit einer Bruttosumme von knapp 124 000 Euro ging an ein Markkleeberger Bauunternehmen. Und in Freiroda werden für rund 464 000 Euro diesen Monat und im nächsten Frühjahr die Fußwege in der Hauptstraße sowie in der Schkeuditzer Straße ausgebaut. Auch das ist ein Ile-Projekt. Dessen erster Bauabschnitt soll Ende dieses Monats abgeschlossen sein. Die Gehwege werden einschließlich der Bordsteinanlagen grundhaft ausgebaut. Zudem werden die Haltestellen umgebaut. Alle genannten Vorhaben werden wie jene in Glesien zu 89 Prozent gefördert. Neben diesen Projekten kommen auch noch Bauarbeiten in der Merseburger Straße in Schkeuditz zur Beseitigung von Winterschäden hinzu. Dafür hatte der Freistaat zusätzlich Fördermittel bewilligt.

Bereits in den zurückliegenden Jahren wurde in Schkeuditz reichlich gebaut. Grundlage waren entsprechende Bebauungspläne. Das hat nun zur Folge, dass der seit Juni 2006 wirksame Flächennutzungsplan (FNP) überarbeitet werden muss. Wie Sachgebietsleiterin Gabriele Oertel vom Amt für Stadtentwicklung und Wirtschaft informierte, fordert die Landesdirektion Leipzig, die inzwischen baulich vollzogenen Änderungen in den FNP einzuarbeiten. Damit sei nun begonnen worden. Allerdings erhöhe sich im Vergleich zu 2006 der Aufwand. Damals ist der FNP nach Baurecht bewilligt worden, jetzt müssen auch Umweltberichte angefertigt werden, erklärte Oertel.

In der ersten Stufe der Aktualisierung des FNP stünden 12 500 Euro Planungskosten bereit. Mit den Arbeiten 2011 und 2012 sei ein Hallenser Ingenieurbüro beauftragt worden. Die nächsten Stufen, so Oertel, folgen 2013 und 2014 folgen, wenn die Ergebnisse in den Plan eingearbeitet werden und die Öffentlichkeit einbezogen wird.

Olaf Barth

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