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Schkeuditz Bauvorhaben von Stork soll genehmigt werden
Region Schkeuditz Bauvorhaben von Stork soll genehmigt werden
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06:00 30.03.2010
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Radefeld

Die Genehmigung enthält allerdings Nebenbedingungen, teilt LRA-Pressesprecher Rayk Bergner mit. „Derzeit werden Stellungnahme und Gespräch im Fachbereich des Umweltamtes ausgewertet und verarbeitet“, beschreibt Bergner den aktuellen Stand. Denn das Radefelder Unternehmen habe sich schon schriftlich zu dem Entwurf des Genehmigungsschreibens und den Nebenbestimmungen geäußert. Auch ein Gespräch habe es bereits gegeben. Die Tochter des in Magdeburg ansässigen Unternehmens beschäftigt sich mit Altlasten, Sonderabfallentsorgung (außer radioaktive Materialien) und der Aufbereitung von mineralischen Stoffen. Hier sollen nach eigenen Angaben jährlich insgesamt 610000 Tonnen Abfall- oder Reststoffe zwischengelagert, sortiert oder aufbereitet werden. Die Besonderheit bestehe darin, dass nahezu alle Stoffe wie etwa alte Farben oder kontaminierter Boden zur Neunutzung als Straßenbaustoffe, Deponieabdeckschichten, Bergbauversatz oder ähnlichem dienen könnten. Alles werde zuvor fachgerecht behandelt, berichtete Geschäftsführer Jens Bölke schon vor Monaten. Doch hatte vor allem die geplante Errichtung einer Betonbrecheranlage und der damit befürchtete Lärm vermehrt zur Beunruhigung in der Bevölkerung geführt. Gegen das Vorhaben der Umwelt GmbH wurden Unterschriften gesammelt. Sowohl der Ortschaftsrat als auch die Stadt Schkeuditz hatten mehrfach gegen eine Genehmigung des Bauantrags entschieden. Auch die bisher genehmigte Interimslösung mit dem Containerbau wurde gegen die Stellungnahmen des Ortschaftsrates und der Stadt vom LRA genehmigt. „Es ist davon auszugehen, dass es eine Genehmigung mit Nebenbestimmungen für das Unternehmen geben wird“, sagt nun Bergner, wobei die Nebenbestimmungen sich mit den zu erwartenden Staubemissionen befassen sollen. Der Zeitpunkt der Genehmigungserteilung kann jedoch nicht genannt werden, so Bergner.

Roland Heinrich

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