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Schkeuditz Bebauungsplan für weiteren Porsche-Bau in Arbeit
Region Schkeuditz Bebauungsplan für weiteren Porsche-Bau in Arbeit
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14:10 19.05.2015

Für die Landratswahl am 7. Juni wird das sogenannte Erfrischungsgeld für die Wahlhelfer angehoben. "Bisher haben alle Beteiligten 21 Euro erhalten", informierte Stadtsprecher Helge Fischer. Jetzt bekommen Wahlvorsteher 30 Euro und die Mitglieder der Wahlvorstände 25 Euro. Zum einen ist zur Wahlzeit Sommer und zum anderen seien Ferien, begründete Ordnungsamtsleiter Michael Winiecki kurz.

Der Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) wurde einstimmig ermächtigt, mit den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL) einen Vertrag abzuschließen. Dieser soll die Verpflichtung erhalten, dass die Stadt 70 Prozent einer Altlastenentsorgung übernimmt, die bei der KWL-Maßnahme in Wehlitz angefallen war (die LVZ berichtete). Eine Schlussrechnung gebe es noch nicht. Enke wolle über die konkrete Summe bei Bekanntwerden informieren. Maximal 30 000 Euro, die Summe wurde von den KWL als Gesamtkosten geschätzt, seien im Haushalt eingestellt.

Zu einer Änderung des Bebauungsplanes "Gewerbepark Gröbers" in der Nachbargemeinde Kabelsketal hat die Stadt weder Einwände noch Hinweise. Das bestätigten die Stadträte durch ihre grünen "Ja-Kärtchen" bei der Abstimmung.

Informiert wurden die Fraktionen über die Entwicklung der Einwohnerzahl. Entgegen dem allgemeinen Trend nämlich wächst diese. "Wir haben einen erhöhten Zuzug zu verzeichnen. Dabei handelt es sich um ausländische Arbeitnehmer, die bei Porsche oder DHL auch zeitlich befristet eingesetzt sind", erklärte Winiecki. Während das Verhältnis von Geburten- und Sterbezahlen 2015 mit 110 im Minus liegt, ist bei der Gegenüberstellung von Zu- und Wegzug ein erhebliches Plus zu verzeichnen. 292 sind mehr nach Schkeuditz gezogen, als von der Flughafenstadt weg.

Eine durchaus interessante Information verbarg sich in den Ausführungen des Oberbürgermeisters: Es ging um eine geplante Erweiterung des Porsche-Werks an der Radefelder Allee. Auch wenn der Automobilhersteller schon seit längerem an einer Erweiterung baut, beabsichtigt die Stadt Leipzig einen neuen Bebauungsplan "Radefelder Allee Südost" aufzustellen. Das Plangebiet befindet sich zwischen Hugo-Junkers-Straße, dem Güterverkehrszentrum (GVZ), der Bundesstraße 6 und der Staatsstraße 8. Zunächst hatte das GVZ als Eigentümer des Geländes hier eine Erweiterung geplant, für die auch ein Bebauungsplanverfahren begonnen wurde. Später erwarb die Porsche AG das Gebiet. Der neue Bebauungsplan soll die planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine mögliche weitere Werkserweiterung schaffen. Im Rahmen einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung werden die Planunterlagen vom Dienstag bis zum 20. Februar im Stadtplanungsamt, vor dem Zimmer 498 im Neuen Rathaus, Martin-Luther-Ring 4 bis 6 in Leipzig gezeigt. Ein Bürgerforum mit Erläuterungen der Planungen findet am kommenden Donnerstag, um 18 Uhr, im Gebäude des TÜV-SÜD, Industrie Service GmbH (Erdgeschoss), Wiesenring 2, in Leipzig-Stahmeln statt. Ab 17.30 Uhr können zuvor die Unterlagen eingesehen werden.

Ein weiterer Bebauungsplan "Radefelder Allee West" befindet sich nach Informationen der Oberbürgermeisters Enke ebenfalls in der Erarbeitung. Was westlich der Allee und östlich von DHL geplant ist, geht aus der Information nicht hervor und konnte gestern nicht mehr in Erfahrung gebracht werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 31.01.2015
Roland Heinrich

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