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Schkeuditz Bergfest am Wehlitzer Rückhaltebecken
Region Schkeuditz Bergfest am Wehlitzer Rückhaltebecken
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15:06 19.05.2015
In Richtung Mühlgraben wird momentan das Überlauf-Abflussrohr verlegt. Quelle: Michael Strohmeyer

Die Ausschreibungen für den zweiten Bauabschnitt, der dann ab März die Haushalte anbinden soll, haben bereits begonnen, teilte Sabine Sommer von der Projektsteuerung der Bau + Service Leipzig mit.

Mehr als 600 Kubikmeter Wasser kann das Rückhaltebecken fassen und im Januar soll mit dem Probebetrieb begonnen werden, wies Bernd Fischer von der PFI Umweltconsult hin. Der Bauüberwacher, der ebenfalls von den KWL beauftragt wurde, erklärte die Funktionsweise: "Am Kopf des Beckens läuft Schmutzwasser zu den Pumpen. Von hier wird es zum Klärwerk Rosental befördert." Zehn Liter pro Sekunde seien das. Kommt mehr Wasser an, als die Pumpen verarbeiten können, läuft das überschüssige Wasser in das eigentliche Becken und von dort, mechanisch gereinigt durch ein Feinsieb, in den Mühlgraben. Technik im Inneren des Beckens überwacht Füllstände und Funktionsweise sowie Schmutzanteile im Wasser. Per Telefonleitung werden die Daten in die Leitwarte in der Eutritzscher Straße in Leipzig gesendet, erklärte Fischer. Die Pumpen, die nur bei ankommendem Wasser ausgelöst werden und dann arbeiten, sind quasi wartungsfrei, meinte Polier Ralf Sacher von der Finsterwalder Bauunion. "An einer Kettenvorrichtung angebracht, lassen sie sich aber ganz leicht herausziehen und gegebenenfalls reparieren", erwähnte er.

"Die Arbeit hier ist anspruchsvoll", meinte er. Der Spaß, den Fischer an derartigen Herausforderungen hat, war dabei unschwer herauszuhören. In rund sechs Metern Tiefe agieren die Arbeiter. Für den Aushub des Schachtes wurden Spundwände ins Erdreich getrieben. Um die umliegenden Häuser statisch nicht zu gefährden, seien Erschütterungs-Sensoren angebracht worden. "Wenn die Ramme zu stark hämmert, gehen Signallampen an, die in den Fenstern stehen", erklärte Sacher.

Am Rande bemerkte er scherzhaft, dass es an Nachwuchs im Baugeschäft wohl nicht mehr mangeln werde. Die Kinder des benachbarten Sonnenkäfer-Kindergartens seien regelmäßig zum Gucken gekommen und durften auch schon mal im Bagger sitzen. "Die wollen jetzt alle Bauarbeiter werden", sagte Sacher.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.12.2013
Roland Heinrich

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