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Schkeuditz Beschlossen: Ermlitzer Straße soll neu gebaut werden
Region Schkeuditz Beschlossen: Ermlitzer Straße soll neu gebaut werden
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00:35 14.06.2015
Die Ermlitzer Straße, die von Sachsen-Anhalt in Richtung Stadtzentrum führt, soll grundhaft ausgebaut werden. Die Auftrag für die Planungen wurde jetzt vergeben. Quelle: Roland Heinrich
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Schkeuditz

Die Ermlitzer Straße soll zwischen der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt und dem Kreisverkehr Bauernring, Merseburger Straße, Thomas-Müntzer-Straße neu ausgebaut werden. Rund 600 000 Euro soll das geschätzt kosten.

"Wir verschließen die Augen vor notwendigen Straßenbaumaßnahmen ja nicht, nur weil das Konzept noch nicht fertig ist. Wenn wir bei der Ermlitzer Straße nichts machen, dann fällt sie uns irgendwann auseinander", sagte Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler). Außerdem habe sich der Stadtrat bereits vor längerer Zeit für den Ausbau ausgesprochen. Aus diesem Grund sind im Doppelhaushalt der Flughafenstadt für dieses Jahr auch 40 000 Euro Planungskosten eingestellt.

Dass der Planungsauftrag für den Ausbau der rund 550 Meter Straße nun an das Ingenieurbüro IGB (Ingenieursgesellschaft für Bauplanung) Leipzig geht, haben jetzt die TA-Mitglieder beschlossen. Jenes Büro habe von insgesamt drei Angeboten das für die Stadt wirtschaftlichste abgegeben. Außerdem sei das Büro durch vorangegangene Planung und den Bau der Thomas-Müntzer-Straße inklusive des Kreisverkehrs bestens mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut, heißt es im Beschluss. Die IGB sichere zudem eine Fertigstellung der für einen Fördermittelantrag notwendigen Unterlagen bis zum November dieses Jahres zu. "Die Planungen sind auch nötig, um genaue Zahlen zu bekommen", sagte Dornbusch und meinte die Kosten für den Ausbau. Zwar sind im Haushalt für das nächste Jahr 300 000 Euro als Eigenanteil am Straßenbau eingestellt, ob das reicht wisse man aber nicht.

Dass die Ermlitzer Straße im in der Erstellung befindlichen Straßenkonzept unter ferner liefen gestanden hätte, bezweifelt Dornbusch. "Die Maßstäbe, die wir zur Beurteilung der Straßen ansetzen, sind vorrangig technischer Natur", erklärte er. Die hätten jetzt auch bei dem westlichen Stadteingang eine Rolle gespielt. "Wie beim Straßenausbaukonzept entscheidet aber am Ende der Stadtrat, ob ein Ausbau erfolgt", brachte es Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler)auf den Punkt.

Das Papier, das sämtliche Straßen der Großen Kreisstadt bewertet und eine Ausbau- oder Sanierungsrangfolge vorschlägt, ist so schnell nicht zu erwarten. Es sei jetzt auch noch nicht notwendig, da der Haushalt für dieses und nächstes Jahr ja bereits stehe. "Ich werde wieder eine Erstellung eines Doppelhaushaltes vorschlagen", sagte Enke. An dessen Planung werde man sich im nächsten Jahr machen. Dafür wäre das Straßenkonzept dann notwendig, um entsprechende finanzielle Mittel einplanen zu können.

Der Baubeginn der Ermlitzer Straße ist nächstes Jahr geplant. Ob dafür dann noch Geld im Haushalt 2017 eingeplant werden muss, bleibt abzuwarten.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 12.06.2015
Roland Heinrich

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