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Schkeuditz Beschlüsse im Schnelldurchlauf
Region Schkeuditz Beschlüsse im Schnelldurchlauf
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16:20 19.05.2015

Für das Erweiterungs-Vorhaben des Kühlmaschinen-Herstellers Bitzer in Schkeuditz (die LVZ berichtete) sei zur rechtlichen Absicherung ein Städtebaulicher Vertrag notwendig, führte Frank Wenzel, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Wirtschaft aus. In diesem Vertrag ist vor allem geregelt, dass das Unternehmen die Kosten für die erforderliche Änderung des B-Planes zu tragen hat. "Für die Erschließung und für eventuelle Ausgleichsmaßnahmen ist ein gesonderter Vertrag abzufassen", informierte Wenzel. Einstimmig wurde der Vertrag abgesegnet. Am kommenden Dienstag, um 18 Uhr, ist eine Informationsveranstaltung zu dem Vorhaben in den Rathauskolonnaden geplant.

Über die Vergabe der Putzarbeiten an der neuen Drei-Feld-Sporthalle informierte Bürgermeister Lothar Dornbusch (Freie Wähler) den TA. Die Ermächtigung zur Auftragsvergabe erhielt der Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) zuvor per Beschluss. Jetzt soll die Firma Stewi aus Großpösna Mitte August mit dem Verputzen beginnen und Mitte September fertig sein. Mit rund 33 000 Euro hatte das Unternehmen das wirtschaftlichste Angebot abgegeben.

Für den Einbau der Türen in der Halle hat der TA den OBM einstimmig ermächtigt, den Auftrag zu vergeben. Die Ausschreibung ist bereits erfolgt, die Submission findet am kommenden Montag statt. "Für die zügige Vergabe des Auftrags soll zu keiner Sondersitzung einberufen werden", begründete Dornbusch. Zwischen Ende Oktober und Mitte November sollen insgesamt 43 unterschiedliche Türen in die Turnhalle kommen.

Dass der OBM auch die Rohbauarbeiten am Thomas-Müntzer-Hort beauftragen kann, hat der TA mit einer Enthaltung beschlossen. Hier hat die Submission bereits stattgefunden, die Anbietergespräche liefen aber noch, informierte Dornbusch. Laut Plan sollen die Arbeiten zwischen 90 und 110 000 Euro kosten. Ob sich die Stadt bei den Angeboten im Kosten-Limit bewegt, wollte Stadtrat Thomas Knauf (Freie Wähler) wissen. "Das wissen wir nach den Vergabegesprächen. Es kann aber sein, dass wir uns wiedersehen", antwortete Bürgermeister Dornbusch. Abschließend könne die Frage aber noch nicht beantwortet werden.

Zu Vorhaben, die in Nachbargemeinden geplant sind, gab der TA jeweils ohne Hinweise oder Einwände grünes Licht. So will die Nachbargemeinde Wiedemar bei Serbitz einen Solarpark errichten. Dazu werden rund sieben Hektar Fläche beplant. Im benachbarten Lützschena-Stahmeln plant die Stadt Leipzig im Gewerbepark Stahmeln eine Änderung. "Hauptsächlich Ausgleichsflächen für Porsche sollen hier entstehen", informierte Wenzel. Die dritte Gemeinde, die eine Stellungnahme von Schkeuditz abforderte, ist die Stadt Delitzsch. "Um den Einzelhandel zu stärken, plant Delitzsch entlang der Bahnlinie von der Bismarckstraße bis zum Kreiskrankenhaus Parkplätze zu schaffen", teilte Wenzel mit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.07.2013

Roland Heinrich

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