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Schkeuditz Beteiligung am Bürgerkraftwerk erwünscht - Bühler Genossenschaft begrüßt Beitritt von Schkeuditzern
Region Schkeuditz Beteiligung am Bürgerkraftwerk erwünscht - Bühler Genossenschaft begrüßt Beitritt von Schkeuditzern
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16:40 19.05.2015

Bis zum 31. Juli sollen nun noch zu errichtende Solarflächen in der Flughafenstadt ans Netz gehen.

"Eine Beteiligung der Schkeuditzer Bürger ist nicht nur genehmigt, sondern ausdrücklich begrüßt worden. Möglichst viele sollen mitmachen", sagte gestern Hans Striebel, Vorstand der BBEG und ehemaliger Oberbürgermeister der Partnerstadt Bühl, auf Anfrage der LVZ. Auf der Mitgliederversammlung der im Oktober letzten Jahres gegründeten Genossenschaft sei dieses eindeutige Votum gefallen. Diese jetzt auch für Schkeuditzer mögliche Beteiligung war Voraussetzung dafür, dass die Flughafenstadt Dachflächen von kommunalen Einrichtungen zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen der BBEG zur Verfügung stellt (die LVZ berichtete).

Schon Ende Juli sollen erste Anlagen ans Netz gehen, bestätigte Striebel. "Die ersten drei Anlagen kommen auf Dächer von Gebäuden der Stadtwerke Schkeuditz", informierte der 67-jährige Baden-Württemberger. Eine weitere Solar­anlage soll auf der Turnhalle in der ­Goethestraße errichtet werden. Notwendige Voruntersuchungen sind bereits erfolgt, so dass jetzt schnell gebaut werden kann. "Bis zum 31. Juli wollen wir hier fertig sein", sagte Striebel. Später, wenn es der Zustand der momentan noch im Bau befindlichen Drei-Felder-Halle am Gymnasium zulässt, soll auch hier eine Solaranlage aufs Dach kommen. "Vermutlich im September werden wir da ans Netz gehen können", sagte der Bühler. Allein die ersten drei SWS-Dächer liefern mit den Solarmodulen eine Nennleistung von 124 Kilowatt, informierte Striebel.

"Seit Jahren kooperieren wir mit den Schkeuditzern. Wir haben eine enge Verbindung. Im Aufsichtsrat der BBEG wird es demnächst wohl auch einen Schkeuditzer Platz geben", sagte das ehemalige Partnerstadt-Oberhaupt. Bürgermeister Peter Blechschmidt und Manfred Heumos habe Striebel während seiner Amtszeit genauso miterlebt, wie den politischen Stabwechsel und damit Jörg Enke und Lothar Dornbusch als neue Amtskollegen. "Und auch zu den Stadtwerken haben wir enge Kontakte", ergänzte er. Diese Kontakte oder Kooperationen waren es auch, die Stadtwerke-Chef Ingolf Gutsche anführte, als es um die Gründe ging, warum kein eigenes Bürgerkraftwerk ins Leben gerufen wird. Immerhin hatte es dafür zumindest Vorhabens-Pläne gegeben. "Wir müssen ja auch das Rad nicht zweimal erfinden", ergänzte Gutsche damals.

Schkeuditzer, die sich nun an der Energiewende beteiligen möchten, können mit mindestens 100 Euro Einzahlung Genosse des Bühler Zusammenschlusses werden. Ein entsprechendes Antragsformular ist im Internet unter www.buehler-energie.de zu finden und kann heruntergeladen werden. Hier sind auch weitere Informationen und die Satzung der Genossenschaft zu finden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.06.2013

Roland Heinrich

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