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Schkeuditz Bürgermedaille geht an Barbara Orth
Region Schkeuditz Bürgermedaille geht an Barbara Orth
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13:56 19.05.2015
Vor den Mitgliedern des Schkeuditzer Stadtrates bekommt Barbara Orth von Oberbürgermeister Jörg Enke (links) und Bürgermeister Lothar Dornbusch Blumen, Urkunde und die Bürgermedaille der Großen Kreistadt überreicht. Quelle: Michael Strohmeyer

Jedem im Saal war wohl spätestens nach der Laudatio von Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) bewusst, dass Barbara Orth, die von 2003 bis 2012 als äußerst engagierte Elternsprecherin des Gymnasiums agierte, diese Ehrung mehr als verdient. Der Stadtrat hatte die 58-Jährige für diese Ehrung aus mehreren Kandidatenvorschlägen auserkoren.

"Barbara Orth ließ sich ihre Vision von einem Gymnasium im Zentrum der Stadt ungeachtet bekannter und neu hinzukommender Probleme nicht nehmen. Sie gehörte zu den Elternvertretern, die die Komplexität und die Kompliziertheit der miteinander verwobenen Probleme erkannt haben", blickte Enke zurück. Und meinte damit vor allem auch den Zeitraum seit 2004, als eine "durch die Fördermittelpolitik des Freistaats Sachsen ausgelöste heiße Diskussion" über die Schulstandorte in Schkeuditz begonnen hatte. Orths Engagement für ein modernes, zentral gelegenes Gymnasium sei weit über das von einer Elternsprecherin zu erwartende Maß hinaus gegangen. "Ihre Mitstreiter charakterisieren sie als ,manchmal hartnäckig und unbequem, jedoch immer um eine gute und einvernehmliche Lösung bemüht, die auch Kompromisse einschließt'", trug Enke vor, um Barbara Orth dann den ihr gebührenden großen Dank für diese Arbeit auszusprechen und in Anerkennung des Geleisteten feierlich die Bürgermedaille zu verleihen.

Die so Geehrte zeigte sich gerührt und versicherte, dass es ihr eine "riesige Ehre" sei, die Auszeichnung zu erhalten. "Als Post aus dem Rathaus eintraf, hatte ich eher einen Strafzettel erwartet und war sehr erstaunt über die Mitteilung zu dieser Auszeichnung", sagte sie bewegt auch in Richtung ihrer Mitstreiter, von denen unter anderem Andreas Geisler mit im Publikum saß. Mit ihm habe sie gemeinsam viele Jahre die Eltern vertreten. "Ich nehme den Preis für alle Eltern entgegen, die mit uns für das Schkeuditzer Gymnasium gekämpft haben. Ich war häufig unangenehm, das weiß ich wohl", sagte Orth schmunzelnd und fügte an: "Ich bin ein Rädchen in dem Ganzen. Großer Respekt und Dank gehört auch dem ehemaligen Schulleiter Dieter Witt und dessen Stellvertreterin Gisela Bickardt, wie auch der jetzigen Schulleitung. Toll, dass wir jetzt so ein großartiges Gymnasium haben."

Orths Auszeichnung fällt nun in das Jahr, in dem neben dem teils sanierten, teils neu gebauten Gymnasium auch die lange gewünschte neue Dreifeld-Schulsporthalle fertiggestellt und übergeben wurde. Enke vergaß nicht zu erwähnen, dass die heutige kompakte und moderne Schullandschaft in Schkeuditz das Ergebnis engagierter Teamarbeit sei und nannte dabei die lange Reihe der Beteiligten: Landratsamt, Kreistag, Stadtverwaltung, Stadtrat, Schulleitungen, Lehrer, Kultusministerium, Bildungsagentur, Eltern und Schüler.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.11.2014
Olaf Barth

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