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Bürgermeister fördern Jugendtreffen

Bürgermeister fördern Jugendtreffen

Die alljährlichen Jugendtreffen mit Teilnehmern aus dem Schkeuditzer Partnerschaftsnetzwerk sollen künftig auch Jugendlichen mit Behinderungen offenstehen. Das verkündete während der jüngsten Bürgermeisterkonferenz im spanischen Vilafranca Oberbürgermeister Hubert Schnurr aus Bühl.

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Im Ratssaal der Schkeuditzer Partnerstadt Vilafranca treffen sich Vertreter des Partnerschafts-Netzwerkes zur Bürgermeisterkonferenz. Hier sind es (von links) die Kultur-Beigeordnete aus Villefranche, Beatrice Berthoux sowie die Rathaus-Chefs Jörg Enke (Schkeuditz), Antonio Bruschi (Melzo), Gastgeber Pere Regull i Riba, Hubert Schnurr (Bühl), Gregor Macedoni (Novo Mesto) und René Kuel (Mattsee). Nicht im Bild sind der Beigeordnete Paolo di Febo aus Cantu sowie Rayonpräsident Ilie Rau aus Calaras

Quelle: Stadtverwaltung

Schkeuditz. Denn die Schkeuditzer Partnerstadt richtet nächstes Jahr die Jugendfreizeit aus und will sich in diesem Rahmen verstärkt dem Thema Inklusion zuwenden.

"Bühl hat damit bereits gute Erfahrungen gemacht und kann sich da auf den Verein Lebenshilfe verlassen. Auch wir stehen diesem Thema offen gegenüber, haben uns aber damit noch nicht beschäftigt. Dafür haben wir jetzt als Stadt einen Anlass. Bisher ist das Thema für die Betreuung der entsprechenden Altersgruppen ja beim Landkreis angesiedelt", sagte nach seiner Rückkehr von der Bürgermeisterkonferenz das Schkeuditzer Stadtoberhaupt Jörg Enke. In allen Städten des Netzwerkes müsse noch darüber nachgedacht werden, wie so eine Herausforderung dann gemeistert werden kann. So wurde bereits während der Konferenz über den personellen und finanziellen Mehraufwand und die damit einhergehenden organisatorischen Probleme gesprochen. "Bühl hat dargelegt, wie die Stadt das schaffen will. Da werden zum Beispiel jene Personen in die Organisation mit einbezogen, die diese Jugendlichen jetzt schon betreuen", schilderte Enke.

Die Bürgermeister verständigten sich bei ihrer Konferenz unter anderem auch auf die Orte, in denen die weiteren Jugendtreffen stattfinden sollen. Nach Oslavany in diesem und Bühl im nächsten Jahr ist 2017 Novo Mesto (Slowenien) Gastgeber. Im darauffolgenden Jahr können die Jugendlichen nach Melzo, nahe Mailand, reisen. Schließlich folgen als Gastgeber Villefranche (Frankreich) und 2020 Schkeuditz. Doch die Stadtoberhäupter haben nicht nur in die fernere Zukunft geschaut, sondern auch das vor der Tür stehende Jugendtreffen in Oslavany besprochen. Aus den bisher gemachten Erfahrungen wurden für die Vorbereitung dieses und künftiger Treffen einige Festlegungen getroffen. Sowohl die teilnehmenden Jugendlichen als auch deren Betreuer müssen sich in englisch verständigen können. "Wenn das nicht der Fall ist, kommt es zu Kontaktproblemen", begründete Enke. Auch müssten sich in allen Ländern die Teilnehmer vor dem Treffen mehrfach zusammenfinden, um sich auf die anderen Kulturen und auf den Umgang mit behinderten Menschen vorzubereiten. Und bereits im Vorfeld der Treffen soll es zwischen den Teilnehmern künftig schon Kontakte über die sozialen Netzwerke geben.

Die nächste Jugendfreizeit für Personen im Alter von 13 bis 18 Jahren findet vom 31. Juli bis zum 9. August in Oslavany statt. An dem Treffen mit Gleichaltrigen aus sechs Nationen können auch wieder sechs Schkeuditzer teilnehmen. Bewerbungen mit Lebenslauf, Auskünften zu Interessen und Hobbys, kurzem Motivationsschreiben über die Gründe für den Reisewunsch sowie mit einer Einverständniserklärung der Eltern können noch bis zum 31. März abgegeben werden. Die Reise kostet 100 Euro. Bis zum 29. Mai wird informiert, ob die Bewerbung Erfolg hatte.

Kontakt: Jugendclub Neue Welle, Weststraße 21, 04435 Schkeuditz; Telefon: 034204 63049, E-Mail: neue.welle@caritasverband-halle.de

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.03.2015
Olaf Barth

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