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Schkeuditz Bürgerterminal kommt dieses Jahr
Region Schkeuditz Bürgerterminal kommt dieses Jahr
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14:09 19.05.2015

"Die jetzige Planung sieht eine Aufstellung für das vierte Quartal 2014 vor", teilte sie auf Anfrage der LVZ mit.

Im SMJ ist die Idee des mehrteiligen Pilotprojektes zur Staatsmodernisierung, also zur Modernisierung der Verwaltung und Informationstechnologie, geboren worden. Ein mehrteiliges Projekt ist es deshalb, weil auch der Bürgerkoffer, den Schkeuditz vor zwei Jahren in Empfang nehmen konnte (die LVZ berichtete), dazugehört. "Das Teilprojekt 'Bürgerkoffer' befindet sich im Rahmen des Gesamtprojektes noch im Pilot-Status. Die Resonanzen der Bürgerinnen und Bürger in Schkeuditz sind vorwiegend positiv", informierte die Referentin. Um jene Rückmeldungen aus der Bevölkerung, die dann ausgewertet werden, geht es in der Pilotphase. Zum jetzigen Zeitpunkt sind im Rahmen des Projektes sieben Koffer sachsenweit im Einsatz. Schkeuditz hat allein zwei davon, wie Birgit Gründling aus der Stadtverwaltung gestern bestätigte.

Während mit dem Bürgerkoffer städtische Dienstleistungen in die Ortsteile getragen werden, sollen mit dem Bürgerterminal Teile des Landkreis-Services in die Flughafenstadt kommen. "Über das Bürgerterminal sollen den Bürgerinnen und Bürgern Leistungen des Landkreises Nordsachsen zur Verfügung gestellt werden, zum Beispiel Beratungsleistungen zum Wohngeld sowie zu anderen sozialen Leistungen", informierte Taubold vom SMJ. Ob es bei erwähnten Beratungsleistungen bleiben wird oder ob nach Terminal-Installation im Bürgeramt auch tatsächliche Anträge gestellt werden können, ist bisher noch unklar.

Das Bürgerterminal selbst ist indes nicht ganz billig: Die Kosten für ein "Terminal" betragen rund 13 300 Euro, informierte die SMJ-Mitarbeiterin. In Zusammenarbeit mit dem Dresdner Unternehmen eKiosk ist die Gerätekombination, die im wesentlichen aus Computer, Touch-Screen, Drucker, Scanner und Kartenlesegerät besteht, entwickelt worden. Für Schkeuditz fallen die Kosten allerdings gering aus: 80 Prozent werden, da es sich um ein sächsisches Modellprojekt handelt, vom SMJ getragen. Die übrigen 20 Prozent, also rund 2660 Euro, tragen der Landkreis Nordsachsen und die Stadt Schkeuditz.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 26.07.2014
Roland Heinrich

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