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Schkeuditz Bus darf in Glesien Fußweg nutzen
Region Schkeuditz Bus darf in Glesien Fußweg nutzen
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14:19 19.05.2015
So eng geht es in der Karl-Liebknecht-Straße zu. Künftig soll der Bus auch auf den Fußweg ausweichen dürfen, der dafür 30 Zentimeter schmaler wird. Quelle: Olaf Barth

Es habe Beschwerden von Busfahrern gegeben, die teils schon gezwungen waren, über die Bordsteinkante entgegenkommenden Fahrzeugen auszuweichen. Diese wiederum machten sich so "schmal", dass sie mit ihren Felgen an der hohen Bordsteinkante der anderen Seite entlang schrammten und so mancher Radkappe verlustig gingen. Auch Anwohner hielten diesen Zustand für eine Zumutung. Die Stadtverwaltung hat sich jetzt des Problems angenommen und diese Woche mit dessen Lösung begonnen. Die Überlegung, die Buslinie 206 eine andere Straße entlangfahren zu lassen, sei aufgrund der mit der Schule abgestimmten Zeiten nicht möglich gewesen.

Statt dessen soll nun der nördliche Fußweg 30 Zentimeter schmaler und künftig offiziell als Straße mit benutzt werden. Erste vorbereitende Arbeiten begannen diese Woche, erklärte Bürgermeister Lothar Dornbusch bei einem Vor-Ort-Termin mit Ortsvorsteher Manfred Putzke und Ortschaftsrätin Ute Mähnert. Denn der Technische Service Schkeuditz hat bereits den Grünwuchs am inneren Fußwegrand beschnitten und dort auch ein Geländer zurückgebaut. So soll Platz geschaffen werden, damit die Fußgänger künftig in größerem Abstand zur Straße laufen können, sagte TSS-Geschäftsführer René Froehlich. Dafür aber würden noch diese Woche Absperrgitter auf dem Fußweg aufgestellt, die somit den neuen Teil der Straße kenntlich machen. Die Bordsteinkante bleibt aber erhalten, sagte Dornbusch auf Nachfrage.

Das Absperrgitter ist allerdings nur ein Provisorium. Auf der rund 200 Meter langen Strecke soll die Trennung von Straße und Fußweg künftig mittels 50 Pollern kenntlich gemacht werden. "Die müssen aber erst noch ausgeschrieben, bestellt und angeliefert werden", erklärte der Bürgermeister, der deshalb auch noch nichts zu den konkreten Kosten sagen könne. Mit dieser Lösung wolle man einerseits auf beiden Straßenseiten die Fußwege erhalten und andererseits die Sicherheit gerade auch für die in der Straße wohnenden Kinder erhöhen, erklärte Dornbusch.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.04.2014
Olaf Barth

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