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Chöre überzeugen in Radefelder Kirche

Chöre überzeugen in Radefelder Kirche

Himmlische Töne waren im Rahmen der Schkeuditzer Kulturtage am Sonntagabend in der Radefelder Kirche zu hören, während draußen stürmischer Wind um das Haus tobte.

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Der Art-Kapella-Chor und der Gemischte Chor Glesien begeistern mit ihrem gemeinsame Konzert die Zuhörer in der Radefelder Kirche.

Quelle: Peggy Hamfler

Radefeld. 80 Zuhörer lauschten nicht nur zarten Hosanna- und Credo-Liedern von Anton Bruckner, sondern auch fröhlich-beschwingter Gospelmusik des Schkeuditzer Art-Kapella-Chores und des Gemischten Chores Glesien. Dabei wurde der Chor auch instrumental begleitet: Helga Stein spielte Piano, Anne Schultheiß und Nadine Bickhardt verzauberten die Zuhörer mit Violine und Violoncello. Der Leipziger Musikstudent Yannick Sartorelli füllte mit den tiefen Tönen seines Kontrabasses den Kirchenraum aus.

Adelheid Metzing, Leiterin des Art-Kapella-Chores, fühlt sich der Gospelmusik sehr verbunden: "Ich finde es ganz wichtig für den kulturellen Austausch, auch Lieder aus anderen Ländern zu singen. Zum Beispiel hatte ich einmal Schüler aus Amerika zu Gast, die das deutsche Lied 'Heidenröslein' wunderbar auf ihre eigene Art und Weise singen konnten." Nicht nur Metzing, auch Thomas Holfeld, Leiter des Gemischten Chores Glesien, ist derzeit auf "Praktikantensuche": "Wir haben auf unserer Webseite einen kleinen Werbegag: Wir suchen Praktikanten! Damit meine ich, dass wir uns immer über Nachwuchssänger freuen. Ab 16 Jahren aufwärts ist jeder willkommen, gerade Männer." Der Auftritt mit dem Art-Kapella-Chor war kein Einzelfall, Holfeld genießt die Zusammenarbeit mit anderen Chören. Auch mit dem tschechischen Chor Siren aus Oslavany pflegen die Sänger regen Kontakt, kommendes Jahr im Mai wird Siren wieder ein Ständchen zum 15. Glesiener Chorfrühling geben. Erst vergangenen September hatte der Gemischte Chor Glesien das tschechischen Ensemble besucht.

Sopranistin Nadja Blüher, Mitglied des Art-Kapella-Chores, singt seit 13 Jahren mit: "Ich liebe das Gemeinschaftsgefühl und fühle mich auch immer willkommen, wenn ich einmal nicht bei den Proben dabei sein konnte und etwas verpasst habe." In der Herbstzeit sorge meist die Grippe in der Gruppe für Ausfälle.

Als krönenden Abschluss gab Holfeld zum Amüsement der Zuhörer bekannt: "Der Eintritt war übrigens frei." Besucherin Silvia Palm gefiel das Konzert besonders gut: "Ich finde es erstaunlich, wie man zwei Chöre miteinander in Einklang bringen kann. Von Holfelds Gestik als Dirigent war ich sehr fasziniert. Live hören sich all die Lieder ohnehin besser an. Besonders imponierte mir die glasklare Stimme der Solosängerin."

Am 1. Dezember werden ab 16 Uhr die himmlischen und weihnachtlichen Lieder des Gemischten Chores Glesien im Check-In Bereich des Schkeuditzer Flughafens zu hören sein. Auch der Art-Kapella-Chor wird zum ersten Advent am Flughafen Advents- und Weihnachtslieder wie die "Petersburger Schlittenfahrt" zum Besten geben. Dafür werde schon jetzt zwei Mal die Woche geprobt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 29.10.2013
Peggy Hamfler

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