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DHL erweitert Vorfeld im Süden

DHL erweitert Vorfeld im Süden

Im Südbereich des Flughafens Leipzig/Halle wird es eine Erweiterung um vier Stellflächen für Großraum-Frachtflugzeuge bei DHL geben. Die Ausführungsplanungen sind angelaufen.

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Vier weitere Stellflächen für Großraum-Frachtflugzeuge sollen im Südbereich des Schkeuditzer Airports entstehen.

Quelle: Roland Heinrich

Schkeuditz. Das Vergabeverfahren hat, laut Airportsprecher Uwe Schuhart begonnen.

Ab Oktober wird das von DHL genutzte Vorfeld 4 am Flughafen Leipzig/Halle planmäßig um vier Standplätze für Frachtmaschinen erweitert. Hintergrund der Ausbaumaßnahmen ist der Bedarf an zusätzlichen Stellplätzen insbesondere für Großraumflugzeuge. Bis zum Herbst 2011 sollen dann die vier Stellflächen für Großraumfrachter geschaffen sein. „Das entspricht einem Kapazitätszuwachs von rund 13 Prozent“, teilt der Airport mit. Das finanzielle Gesamtvolumen des Bauvorhabens betrage dabei etwa 13 Millionen Euro. Das Vorfeld 4 sei so konzipiert und gebaut worden, dass es bei Bedarf erweitert werden könne, erwähnt Schuhart. „Die Erweiterung ist Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses zum Neubau der Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld vom November 2004“, ergänzt er.

„Wir freuen uns über die positive Entwicklung des Standortes“, betont Dierk Näther, Geschäftsführer der Flughafen Leipzig/Halle GmbH. Seit der Inbetriebnahme des DHL-Drehkreuzes im Jahre 2008 wachse das Frachtaufkommen kontinuierlich und der Airport habe sich fest unter den Top Ten der europäischen Frachtflughäfen etabliert. „Mit der planmäßigen Erweiterung der Vorfeldkapazitäten trägt der Flughafen seiner wachsenden Bedeutung als internationales Luftfrachtdrehkreuz Rechnung und schafft gemäß dem bestehenden Planfeststellungsbeschluss langfristig Planungs- und Investitionssicherheit für seine Kunden“, ergänzt Näther.

„Wir können und wollen hier nichts verhindern“, sagt Peter Haferstroh, Sprecher der Schkeuditzer Bürgerinitiative (BI) Gegenlärm. Schon aus wirtschaftlicher Sicht läge ein Vorgehen gegen die Erweiterung nicht im Interesse der BI, betont Haferstroh. Zudem läge die Erweiterung im Rahmen des Planfeststellungsbeschlusses und sei somit nicht anzufechten. „Wir fordern allerdings, dass mit jeder Erweiterung auch an zusätzliche Lärmschutzmaßnahmen gedacht wird“, unterstreicht der BI-Sprecher.

So sei etwa die derzeitige Lärmschutzwand zwischen DHL-Gelände und Papitz mit 800 Metern Länge und vier Metern Höhe zu klein dimensioniert, unterstreicht Haferstroh mit der Erhöhung eine Maßnahme zur Verminderung von Lärm. „Beim Beladen kann man die Flugzeuge über die Mauer hinweg sehen“, fordert der BI-Sprecher hier mindestens eine Verdopplung der momentanen Höhe. Auch soll die Wand in der Längenausdehnung vergrößert werden. Hier haben wir erfolgversprechende Gespräche mit dem OB geführt“, sagt Haferstroh.

„Es ist immer ein Spagat“, beschreibt Oberbürgermeister Jörg Enke die Schwierigkeit, verschiedenste Interessen zusammenzuführen. Die Erhöhung der Lärmschutzwand sieht aber auch er als eine notwendige, lärmmindernde Maßnahme an.

Roland Heinrich

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