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"Da muss erst ein Schkeuditzer kommen"

"Da muss erst ein Schkeuditzer kommen"

Die inzwischen achte Modellbahnausstellung, die bei der Interessengemeinschaft (IG) Modellbahn den Namen Winterfest trägt, lockte am Wochenende erneut viel Publikum in das Schkeuditzer Kulturhaus Sonne.

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Jerome Liesch und Lorenz Balzer (von links) von der AG-Modellbahn in der Lessing-Oberschule präsentieren zum Winterfest der Modellbahn in Schkeuditz, wie die Anlage funktioniert. Beide unterstützen die IG-Mitglieder während der Ausstellung im Kulturhaus.

Quelle: Michael Strohmeyer

Schkeuditz. Rund 800 Gäste waren es allein am Sonnabend. Neben Lessing-Oberschülern der jungen Arbeitsgemeinschaft (AG) war auch Sven Meyer mit dem Nachbau des Glesiener Bahnhofes als Aussteller Vorort. Ein Jahr hat er daran gearbeitet.

"Wir sind immer bestrebt, hochwertige Anlagen zeigen zu können", sagte Bernd Nitschack von der IG. Etwa 50 Aussteller hatten während des Wochenendes das Schkeuditzer Kulturhaus besetzt. Und der Weg dorthin war zuweilen weit: Aus Wittenberg, Borna, Jena, Dresden, Brandenburg und aus Nürnberg kamen Modellbahner angereist. Für ein Schkeuditzer High-Light indes sorgte auch ein Schkeuditzer. Sven Meyer hatte innerhalb eines Jahres den Glesiener Bahnhof maßstabsgetreu nachgebaut und am Wochenende präsentiert. "Die Provinzial-sächsische Delitzscher Kleinbahn wurden 1929 eröffnet und ist bis 1970 gefahren", weiß der 42-jährige Modellbauer. Alte Fotografien und historisches Filmmaterial hatte er vor dem Bau gesichtet. "Die Echtholz-Schwellen sind per Hand ausgesägt. Pro Schwelle habe ich vier Nägel in vorgebohrte Löcher gedrückt", erklärte Meyer. Auch wenn es für die Dachziegel an den Gebäuden vorgefertigte Modellbau-Platten gebe, mussten die auf Größe zurechtgesägt und verleimt werden.

Den Glesiener Bahnhof hat der Mitarbeiter beim Technischen Service Schkeuditz nach Feierabend im heimischen Hobbykeller zusammengebaut. Scherzhaft bemerkte Meyer: "Da muss erst ein Schkeuditzer kommen, um das Glesiener Projekt umzusetzen." Doch Erweiterungspläne gibt es auch schon. So soll die jetzige Anlage bis zum Krostitzer Bahnhof und zur Brauerei fortgeführt werden. "Das einzige Problem, was ich habe, ist das des Platzes", sagte Meyer.

Während der Ausstellung wird Meyer von Hendrik Wunderlich unterstützt. Der Leipziger ist selbst Bastler und bekommt von Meyer Modellbau-Tipps. Mit einer Anlage ist der 41-Jährige in der "Sonne" aber nicht vertreten. Im Freundeskreis Nahverkehr Leipzig ist Wunderlich Mitglied. "Der Name ist Programm", sagte Wunderlich schmunzelnd und schaut auf den Glesien-Nachbau.

"Wir sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden", sagte Bernd Nitschack. Rund 800 seien allein am Sonnabend gekommen. Viel mehr sollen es auch gar nicht werden "Es soll Spaß machen, von Anlage zu Anlage zu gehen. Keiner soll drängeln müssen", begründete er. Die in Kooperation mit der Lessing-Oberschule ins Leben gerufene Modellbahn-AG erfreue sich regen Zuspruchs. "Wir hoffen natürlich, dass einige bleiben", sagte Nitschack. Zur Ausstellung jedenfalls sei die Unterstützung schon groß gewesen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2014
Roland Heinrich

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