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Schkeuditz "Da wäre die Stadt am Zug"
Region Schkeuditz "Da wäre die Stadt am Zug"
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14:34 19.05.2015
Laut ZVNL ist die Passagierzahl in Schkeuditz-West stetig gewachsen. Quelle: Michael Strohmeyer

"Der Bahnhof ist fantastisch angenommen worden. Das freut uns natürlich", sagte der ZVNL-Projektmanager. In dem Zusammenhang werde die Parkplatzsituation am Bahnhof Schkeuditz-West durchaus registriert.

Wie gestern berichtet, parken Fahrzeuge von Pendlern nicht nur auf dem existierenden Parkplatz, sondern in der Überzahl entlang der Zufahrtsstraße zum Bahnsteig. 20 Fahrzeugen biete der Parkplatz eine Stellfläche, klärte Irrgang auf. "Ursprünglich wollte die Stadt hier zunächst gar keine Stellflächen, etwas später nur vier. Wir haben dann gesagt, dass es ein richtiger Parkplatz werden soll", blickte der 53-Jährige auf die Zeit um die Eröffnung der Strecke im Jahr 2004 zurück. Seit mehreren Jahren arbeite der ZVNL gut und im Einvernehmen mit der Stadt zusammen und habe schon mehrere Projekte umgesetzt. So sei etwa der 2008 eröffnete Busbahnhof am zentralen Halt in Schkeuditz ein Gemeinschaftsprojekt gewesen - inklusive der auch hier geschaffenen Parkflächen.

Wie schon Schkeuditz Oberbürgermeister Jörg Enke (Freie Wähler) verweist auch Irrgang auf hier noch vorhandenes Platz-Potenzial. "Ich bin kein Freund vom Knöllchen-Verteilen und hatte angeregt, dass die Stadt mit Informationsblättern auf die Parkplätze am Busbahnhof verweist", sagte Irrgang.

Gegen eine Erweiterung beziehungsweise Vergrößerung des Parkplatzes am Bahnhof-West spricht aus seiner Sicht nichts. Im Gegenteil. Der ZVNL wurde das sogar begrüßen. Allerdings: "Da wäre die Stadt am Zug", sagte der Projektmanager, denn Bauherr bleibe Schkeuditz. Es gehe um Grunderwerb, der schon vor zehn Jahren nicht einfach gewesen sei. Eine Regelung ließe sich aber bestimmt finden.

Sollte es zu einem Bau kommen, müsste Schkeuditz etwa zehn Prozent der Kosten selbst tragen. "90 Prozent Förderung: Wo bekommt man das schon?", fragte Irrgang. Auf die Beobachtung eines Lesers angesprochen, sagte er "Das ist dann Pech": Ein Schkeuditzer hatte sich gestern bei der LVZ gemeldet und in den "Wild-Parkern" am Bahnhof keine Pendler, sondern Mitarbeiter der Unternehmen auf dem Roßberg vermutet.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.02.2014
Roland Heinrich

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